Pressemitteilung | Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) - Bundesgeschäftsstelle
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DJV fordert sieben Prozent mehr bei Deutscher Welle

(Berlin) - Mit der Forderung nach sieben Prozent mehr Einkommen für die Journalistinnen und Journalisten startet der Deutsche Journalisten-Verband in die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Welle.

Die Laufzeit des Tarifvertrages soll zwölf Monate betragen. Die Vergütung der Auszubildenden ist monatlich um 200 Euro zu erhöhen, die der Volontärinnen und Volontäre um 250 Euro. „Journalistinnen und Journalisten der Deutschen Welle erfüllen tagtäglich den internationalen Auftrag des Senders. Diese herausfordernde Arbeit muss sich in einer wertschätzenden Bezahlung sowie in bestmöglichen Arbeitsbedingungen widerspiegeln“, sagt DJV-Verhandlungsführer Christoph Brill zum Auftakt.

Ein Schwerpunkt der am 3. September in Bonn beginnenden Verhandlungen ist die bessere Absicherung der freien Mitarbeitenden. Beispielsweise fordert der DJV eine Entfristung von Honorarverträgen nach fünf Jahren.

Dazu soll es ab einer bestimmten Beschäftigungszeit eine Honorargarantie geben, die sich am Vorjahreseinkommen orientiert und einen Kündigungsschutz wie bei Festangestellten. Freie sollen außerdem in Notlagen mehr Unterstützung durch Sonderurlaub und Kinderkrankengeld erhalten. Für langjährig beschäftigte Festangestellte fordert der DJV die Wiedereinführung einer Treueprämie. Schließlich sollen Verhandlungen über einen Tarifvertrag für befristet Beschäftigte aufgenommen werden. „Im Interesse der Kolleginnen und Kollegen wünschen wir uns von der Geschäftsführung des deutschen Auslandssenders zügige und konstruktive Tarifverhandlungen“, so der DJV-Verhandlungsführer.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) - Bundesgeschäftsstelle, Alexander Schaub, Pressesprecher(in), Torstr. 49, 10119 Berlin, Telefon: 030 7262792-0

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