Pressemitteilung |

Einzelhandelsumsatz im März 2003 um 3,8 Prozent gesunken

(Wiesbaden) - Wie das Statistische Bundesamt anhand erster vorläufiger Ergebnisse aus sechs Bundesländern mitteilt, setzte der Einzelhandel in Deutschland im März 2003 nominal (in jeweiligen Preisen) 3,8 Prozent und real (in konstanten Preisen) 4,0 Prozent weniger als im März 2002 um. Die sechs Bundesländer repräsentieren rund 69 Prozent des Gesamtumsatzes des deutschen Einzelhandels. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Ostergeschäft im Vorjahr in den März fiel, in diesem Jahr aber in den Berichtsmonat April. Der März 2003 hatte mit 26 Verkaufstagen einen Verkaufstag mehr als der März 2002. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten (Berliner Verfahren 4 - BV 4) wurde im Vergleich zum Februar 2003 nominal 2,6 Prozent und real 3,0 Prozent weniger abgesetzt.

In den ersten drei Monaten des Jahres 2003 wurde im Einzelhandel nominal 1,1 Prozent und real 0,8 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum umgesetzt.

Im Einzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren wurde im März 2003 nominal 3,8 Prozent und real 3,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat umgesetzt. Die Lebensmittelgeschäfte mit einem breiten Sortiment (Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte) hatten dabei einen geringeren Umsatzrückgang (nominal – 3,6 Prozent, real – 3,4 Prozent) als der Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln – dazu gehören z.B. die Getränkemärkte und Fischgeschäfte – (nominal – 5,6 Prozent, real – 6,9 Prozent).

Im Einzelhandel mit Nicht-Nahrungsmitteln – dazu gehört der Einzelhandel mit Gebrauchs- und Verbrauchsgütern – wurde das Ergebnis des Vorjahresmonats ebenfalls nicht erreicht (nominal – 3,9 Prozent, real – 4,4 Prozent). Lediglich der Versandhandel (nominal + 1,2 Prozent, real + 1,7 Prozent) und der Facheinzelhandel mit Hausrat, Bau- und Heimwerkerbedarf (nominal + 0,3 Prozent, real + 0,5 Prozent) erzielten nominal und real höhere Umsätze als im März 2002.

Im Facheinzelhandel mit kosmetischen, pharmazeutischen und medizinischen Produkten sowie bei den Apotheken stieg nur der reale Umsatz, nominal ging er zurück (nominal – 0,5 Prozent, real + 0,4 Prozent). Die anderen Branchen blieben nominal und real unter den Ergebnissen des Vorjahresmonats: der sonstige Facheinzelhandel (z.B. Bücher, Zeitschriften, Schmuck, Sportartikel) (nominal – 6,6 Prozent, real – 4,8 Prozent), der Facheinzelhandel mit Textilien, Bekleidung und Schuhen (nominal – 6,7 Prozent, real – 6,6 Prozent) und der sonstige Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, zu dem die Waren- und Kaufhäuser gehören (nominal – 12,7 Prozent, real – 12,5 Prozent).

Quelle und Kontaktadresse:
Statistisches Bundesamt – Destatis Pressestelle Gustav-Stresemann-Ring 11 65189 Wiesbaden Telefon: 0611/75-2302 Telefax: 0611/753976

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