Pressemitteilung |

Erneuter Anstieg der Arbeitslosigkeit im Juli auch in Köln / Rasche Reformen dringend erforderlich

(Köln) - „Der erneute Anstieg der Arbeitslosenzahlen in Köln auf 60.583 ist dramatisch und darf nicht bagatellisiert werden“, so Wolfgang Reß, Geschäftsführer der Arbeitgeber Köln. Die üblichen Erklärungsversuche unter Hinweis auf eine saisonübliche Entwicklung seien allein nicht mehr länger hinnehmbar. „Es muss jetzt darum gehen, den arbeitslosen Menschen wieder eine Perspektive zu geben“, sagte Reß. Dies mache unpopuläre Reformen über die von der Bundesregierung angekündigten ersten Reformschritte hinaus erforderlich, damit Deutschland wieder auf den Pfad von Wachstum und Beschäftigung zurückkehren kann.

Die Arbeitgeber Köln begrüßen vor diesem Hintergrund die Planungen der Bundesregierung, die Arbeitslosen- und Sozialhilfe zur Arbeitslosenhilfe II zusammenzulegen. Als völliges falsches Signal werten die Arbeitgeber Köln hingegen die geplante Kofinanzierung des Arbeitslosengeldes II durch die Bundesanstalt für Arbeit. „Die Beitragszahler werden dann über die heutigen Fehlsteuerungen hinaus systemwidrig zur Stabilisierung des Bundeshaushaltes herangezogen. Die erforderliche Senkung der Lohnnebenkosten rückt so in immer weitere Ferne“, so Reß weiter. Bedenklich sei auch der zusätzliche Bürokratieaufwand, der durch die weiteren Aufgaben bei der Bundesanstalt für Arbeit entstehen würde.

Quelle und Kontaktadresse:
Arbeitgeber Köln Herwarthstr. 18-20 50672 Köln Tel. 0221-5790411 Fax: 0221-5790522

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