Pressemitteilung |

EU-Kommission für stärkere Sicherung der Aussengrenzen

(Brüssel/Berlin) - Die Kommission hat am 24. Juli einen Aktionsplan zur Vereinfachung und Verstärkung der Grenzen verabschiedet. Hierbei wurde äusserster Wert darauf gelegt, den Spagat zwischen dem Sicherheitsbedürfnis der Bürger und legitimen Interesse der Handelsunternehmen zu bewerkstelligen.

Vorrangiges Ziel der verstärkten Zollkontrolle ist es, dem Verbraucher ein erhöhtes Maß an Sicherheit zu gewährleisten und latente Gefahren für Umwelt und Gesundheit zu minimieren.

Hierbei geht es jedoch nicht um ein Mehr an Bürokratie, wie die Kommission betonte. Weitaus eher zielt der Vorschlag darauf ab, die Unternehmen von einer verstärkten Zusammenarbeit zu überzeugen. Hierbei dient das Modell zwischen den USA und Kanada als Vorbild. Dort werden vor dem Im- respektive Export via technischer Datenübertragungen die Waren deklariert. Somit würde bei weniger Bürokratie eine größere Überwachungsdichte erreicht. Notwendig hierfür ist eine enge Kooperation und ein ständiger Dialog zwischen Unternehmen und Zollbehörde. Auch dies soll durch ein Internetportal gewährleistet werden.

Darüber hinaus sollen bestehende Kontrollen und Zollgesetzgebungen zwischen den Mitgliedsstaaten harmonisiert und abgestimmt werden. Nur so könne man eine effektivere, bessere und wirtschaftlich verträgliche Zollpolitik realisieren.

Quelle und Kontaktadresse:
Europäische Kommission Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland Unter den Linden 78 10117 Berlin Telefon: 030-22802000 Telefax: 030-22802222

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