Pressemitteilung | Hartmannbund – Verband der Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V.
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Finanzmittel zur Patientenversorgung dürfen nicht gesenkt werden / Reinhardt: Krankenkassen gefährden den sozialen Frieden

(Berlin) - Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat den Gesetzlichen Krankenkassen angesichts ihrer "unverschämten Forderungen" nach einer Absenkung der ärztlichen Vergütung eine gezielte Gefährdung des sozialen Friedens vorgeworfen. Reinhardt: "Wer angesichts von Milliardenüberschüssen aus Beitragsgeldern gleichzeitig die Finanzmittel kürzen will, die für die medizinische Versorgung der Beitragszahler zur Verfügung stehen, der provoziert den erbitterten Widerstand von Ärzten und Patienten." Es sei geradezu absurd, wenn die Gesetzlichen Krankenkassen sich immer wieder als angebliche Anwälte ihrer Versicherten aufspielten, gleichzeitig aber trotz Ärztemangel und demografischer Entwicklung über eine Absenkung der für die Versorgung zur Verfügung stehenden Mittel lamentierten.

Für den Fall, dass der Erweiterte Bewertungsausschuss eine Absenkung des Punktwertes für die ärztliche Leistung beschließen sollte, kündigte Reinhardt spürbare Konsequenzen an. "Dann schlägt die Stunde der Verbände, dann werden wir - wie bereits 2006 - deutlich machen, dass wir Ärzte uns eine Zersetzung unseres Gesundheitssystems durch die Gesetzlichen Krankenkassen nicht gefallen lassen".

Quelle und Kontaktadresse:
Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V., Hauptgeschäftsstelle Pressestelle Kurfürstenstr. 132, 10785 Berlin Telefon: (030) 2062080, Telefax: (030) 20620829

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