GdP: Beschäftigte kämpfen gegen Gutsherrenart der Arbeitgeber
(Berlin) - Die Gewerkschaft der Polizei (GdP)hat ihre Mitglieder aufgefordert, die Arbeitskampfmaßnahmen im öffentlichen Dienst zu unterstützen. GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg: Die Wut der Beschäftigten richtet sich gegen die Gutsherrenart, mit der die Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes in den Ländern mit ihnen umspringen. Sie haben deutlich gemacht, dass sie keine Gewerkschaften wollen, keine Verhandlungen und keine Kompromisse. Es geht ihnen darum, die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten einseitig zu diktieren, Einkommensverluste und Arbeitszeitverlängerungen einfach anzuordnen.
Als Verschleierungstaktik bezeichnet der GdP-Vorsitzende die von den Arbeitgebern gebetsmühlenartig wiederholte Behauptung, es ginge lediglich um 18 Minuten täglicher Mehrarbeit. Freiberg: Hinter diesen 18 Minuten verbirgt sich der Verlust von tausenden von Arbeitsplätzen. Bei der Polizei, die jährlich 25 Millionen Überstunden vor sich her schiebt, braucht uns niemand zu sagen, was Arbeitseinsatz für die Bürger bedeutet.
Auch die Gewerkschaft der Polizei hat ihre Mitglieder, die Arbeiter und Angestellten der Polizei in den Ländern zur Urabstimmung aufgerufen. Freiberg: Wir haben keinen Zweifel daran, dass es ein eindeutiges Votum für Arbeitskampfmaßnahmen geben wird. Wir können nur mühsam die Beamten davon abhalten, auch zur Urne zu gehen.
Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft der Polizei - Bundesgeschäftsstelle (GdP)
Rüdiger Holecek, Pressesprecher
Stromstr. 4, 10555 Berlin
Telefon: (030) 3999210, Telefax: (030) 399921200
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