Pressemitteilung |

Gegen Rassismus und Fremdenhass in Europa

(Brüssel/Berlin) - Die Kommissarin für Beschäftigung und Soziales, Anna Diamtopoulou, hat mit Blick auf den Irak-Krieg vor dem Erstarken des Rassismus und Fremndenhasses in der Union gewarnt. "Bereits während des letzten Golfkriegs nahmen die Übergriffe auf Muslime und andere Menschen arabischer Herkunft dramatisch zu. Zuletzt konnten wir einen Anstieg des Antisemitismus als Reaktion auf den Nahostkonflikt feststellen. Wir müssen alles unternehmen, um eine Wiederholung dieser Ausschreitungen als Antwort auf den Golfkrieg zu verhindern."

Im Anschluss an den abgehaltenen Runden Tisch zu Antisemitismus und Islamophobie forderte am 20. März Diamantopoulou daher eine "Kultur der Heilung". Diese soll aus tausenden kleinen Handlungen entstehen und von allen Regierungen auf allen Ebenen unterstützt werden. Das Treffen des Runden Tisches war heute das letzte in einer Reihe, die gemeinsam von der Kommission und dem Europäischen Zentrum für Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit abgehalten wurden. Dabei kamen führende Experten aus ganz Europa zusammen, um praktische Wege zur Bekämpfung von Diskriminierung zu finden und einen ermutigenden Dialog zwischen den unterschiedlichen Gemeinschaften zu fördern. Das Treffen am Vorabend des Internationalen Tags gegen den Rassismus statt.

Quelle und Kontaktadresse:
Europäische Kommission Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland Unter den Linden 78 10117 Berlin Telefon: 030-22802000 Telefax: 030-22802222

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