Haus & Grund fordert Kurswechsel beim Stadtumbau Ost / Aufwertung der Innenstädte statt Sanierung von Wohnungsunternehmen
(Berlin) - "Die Fortsetzung des Stadtumbaus Ost bis zum Jahr 2016 muss im Interesse der Innenstädte mit einem drastischen Kurswechsel verbunden werden." Das sagte Rolf Kornemann, Präsident der Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland, im Vorfeld der Bundestagsdebatte über einen Antrag der Regierungskoalition zum Stadtumbau Ost.
Der Stadtumbau Ost dürfe sich nicht darin erschöpfen, Plattenbausiedlungen abzureißen und öffentliche Wohnungen zu sanieren. Eine weitere Wettbewerbsverzerrung zulasten privater Vermieter sei nicht akzeptabel. Dringend notwendig sei eine Konzentration auf innerstädtische Lagen, damit diese auch für das Kleingewerbe wieder attraktiver würden. Zentral sei hierbei die Wiedereinführung einer Investitionszulage für Modernisierungsinvestitionen im Wohnungsbestand. Eine Ausweitung auf Selbstnutzer hält Kornemann für wichtig, um Familien und Selbstnutzer als Investoren für die Innenstadt zu gewinnen und damit die Stabilisierung innerstädtischer Quartiere zu beschleunigen. "Um hier zu vernünftigen Ergebnissen zu kommen, ist die Einbindung der privaten Eigentümer in Planungsverfahren unerlässlich", sagte Kornemann.
Quelle und Kontaktadresse:
Haus & Grund Deutschland
Alexander Wiech, Leiter, Verbandskommunikation
Mohrenstr. 33, 10117 Berlin
Telefon: (030) 20216-0, Telefax: (030) 20216-555
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