Pressemitteilung |

IG-Metall erwartet jetzt schnelle Rehabilitierung von Klaus Zwickel

(Frankfurt a. M.) - Die IG Metall hat den Abschluss des von der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft vor zwei Jahren eingeleiteten Ermittlungsverfahrens gegen ihren Vorsitzenden Klaus Zwickel begrüßt. Mit der Anklageerhebung beim Landgericht Düsseldorf sei nun endlich eine unabhängige juristische Prüfung der gegen Zwickel erhobenen Vorwürfe möglich. "Jetzt ist Schluss mit Unterstellungen und Verdächtigungen", sagte IG Metall-Sprecher Claus Eilrich am 17. Februar in Frankfurt. "Statt endloser Gerüchte wollen wir eine schnelle Rehabilitierung." Der IG Metall-Vorsitzende werde alles tun, um seine Unschuld zu beweisen. Klaus Zwickel habe nichts, aber auch gar nichts zu befürchten. Er habe weder der Millionen-Prämie für den früheren Mannesmann-Chef Klaus Esser noch anderen Entscheidungen zugestimmt, die den Vorwurf der Untreue rechtfertigten.

Das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft hat nach Angaben der IG Metall keine neuen Fakten zu Tage gefördert. "Weder Klaus Zwickel noch die IG Metall haben sich in der Auseinandersetzung um die Mannesmann-Übernahme durch Vodafone irgendeinen Vorteil verschafft", sagte Eilrich. Auch die Staatsanwaltschaft gehe inzwischen davon aus, dass es keine Anhaltspunkte für den Vorwurf der persönlichen Bereicherung oder der Vorteilsnahme zu Gunsten der IG Metall gebe. Darüber hinaus entbehrten auch die verbliebenen Vorwürfe der Staatsanwaltschaft jeder Grundlage. Der Zahlung von Anerkennungsprämien an den früheren Mannesmann-Vorstandsvorsitzenden Klaus Esser, Ex-Mannesmann-Chef Joachim Funk und andere Manager habe der IG Metall-Vorsitzende nicht zugestimmt, erklärte Eilrich. "Klaus Zwickel hat sich bei den Abstimmungen über diese Zahlungen der Stimme enthalten."

Bereits vor einem Jahr habe der Gewerkschaftsvorsitzende darauf hingewiesen, dass es trotz der rechtlichen Unbedenklichkeit besser gewesen wäre, er hätte seine negative Einstellung zu diesen Zahlungen durch eine klare Ablehnung zum Ausdruck gebracht. Tatsache aber bleibe: Zwickel habe den Millionen-Prämien für Klaus Esser und andere Manager nicht zugestimmt. "Alles andere ist gelogen", betonte der IG Metall-Sprecher.

Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Metall (IGM) Lyoner Str. 32 60528 Frankfurt Telefon: 069/66930 Telefax: 069/66932843

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