Pressemitteilung |

Immobilienmakler als Dienstleister: Differenzierte Märkte führen zu wachsenden Anforderungen

(Berlin) - „Je differenzierter die Immobilienmärkte und ihre Rahmenbedingungen werden, um so mehr wachsen die Anforderungen an Immobilienmakler.“ Uwe Lutter, Präsident des Verbandes Deutscher Makler (VDM) begrüßt diese Entwicklung ausdrücklich. Der überwiegende Teil der Makler habe die Herausforderung längst angenommen, stehe seinen Kunden mit kompetenter Beratung zur Seite und begleite sie mit fundiertem Fachwissen durch alle Phasen einer Immobilientransaktion . Der Nachwuchs trete in aller Regel nicht ohne gründliche Ausbildung in den Beruf ein. „Makler müssen Profis sein“, so Lutters Postulat. Mit wachsender Professionalität und Qualifikation wachse auch das Maklerimage. Nach einer Untersuchung des VDM werde der Makler immer mehr als „gut und umfassend ausgebildeter Dienstleister in Immobilienangelegenheiten“ gesehen.

Der früher übliche Nachweismakler präge längst nicht mehr das Berufsbild. Fast jeder Teilmarkt und jeder Immobilientyp erfordere vielmehr großes spezifisches Fachwissen. So seien Wohnimmobilien anders zu behandeln als Gewerbeimmobilien. Auch innerhalb dieser Bereiche gebe es zahlreiche Differenzierungen. Bei Eigentumswohnungen, Eigenheimen oder Miethäusern müsse der Makler mit sämtlichen Besonderheiten von Wohnimmobilien vertraut sein. Bei Gewerbeimmobilien gälten für Büroräume, Ladengeschäfte oder Industrieflächen sehr unterschiedliche Regeln, die jeweils besonderes Spezialwissen erforderten.

„Hohe Kompetenz müssen ebenso Hausverwalter besitzen, für die der VDM einer der größten Verbände ist“, betonte der VDM-Präsident. Ob WEG-Verwalter oder Verwalter von Miethäusern - in den Händen dieses Berufsstandes liege große Verantwortung für enorme Vermögenswerte, der man ohne höchste Ansprüche an die Qualifikation nicht gerecht werden könne. Hier bildeten sich zudem neue Arbeitsgebiete heraus, wie beispielsweise Facility Management, die eine eigene Ausbildung erforderten. „Gerade im Bereich des Facility Managements, das den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie umfasst, besteht in Deutsch-
land nach wie vor Nachholbedarf.“ Immer mehr Makler böten zudem regelrechtes Vermögensmanagement an, das nicht nur Immobilien umfasse, sondern die gesamten Vermögenswerte ihrer Kunden.

„Vorbei sind die Zeiten, in denen man sich das Fachwissen autodidaktisch aneignen konnte“, stellt VDM-Präsident Uwe Lutter fest. Dafür sei es viel zu umfangreich und gleichzeitig zu speziell. Der Verband Deutscher Makler richte daher sein Augenmerk seit vielen Jahren auf die Ausbildung seiner Mitglieder sowie deren intensive Fort- und Weiterbildung. Basis seien die in den Regionen regelmäßig durchgeführten Seminarveranstaltungen – bundesweit mehr als 200 im Jahr. „Kernstück des Bildungsangebots ist die staatlich anerkannte Europäische Immobilienakademie (EIA) in Saarbrücken mit ihren weiteren Standorten in Rostock und Berlin als Fachschule des VDM“, so Lutter. Dort werde unter anderem das Grundstudium Immobilienmakler angeboten sowie Aufbaustudiengänge für Immobilienverwalter, Bauprojektentwickler, Wertermittler, Facility Management und als spezieller Bereich Auslandsimmobilien.

„Der VDM wird der Aus- und Fortbildung weiterhin große Aufmerksamkeit widmen und dafür sorgen, dass bei uns jeder Makler und Verwalter ein Profi ist“, unterstrich VDM-Präsident Uwe Lutter.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband Deutscher Makler für Grundbesitz, Hausverwaltung und Finanzierungen e.V. (VDM) Riedemannweg 57, 13627 Berlin Telefon: 030/38302528, Telefax: 030/38302529

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