"Industrieller Mittelstand braucht einen Befreiungsschlag"
(Frankfurt am Main) – Von der Kabinettsklausur der Bundesregierung in Schloss Neuhardenberg fordert VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann:
• „Die Bundesregierung hat noch vier Monate Zeit, um 2026 zu einem Reformjahr zu machen. Von Neuhardenberg muss ein echter Befreiungsschlag für den industriellen Mittelstand ausgehen. Der Maschinen- und Anlagenbau braucht an erster Stelle einen schnellen und spürbaren Bürokratieabbau sowie Reformen, die neue Investitionen anregen.”
• „Nur mit wettbewerbsfähigen Rahmenbedingungen kann unsere Industrie im globalen Wettbewerb bestehen. Dazu gehören auch eine Rentenreform ohne Abstriche, weitere Reformen in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung, um die Beitragslast zu senken und die Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes. Kleinteilige Maßnahmen helfen uns nicht weiter.“
• „Die Bundesregierung muss die digitale Souveränität konsequent und technologieoffen voranbringen. Absichtserklärungen reichen nicht aus, es braucht Maßnahmen, die sowohl innovative Produktionstechnologien als auch branchenübergreifende Zukunftsthemen wie Robotik und industrielle KI umfassend berücksichtigen.”
• „Beim Hitzeschutz erwarten wir von der Bundesregierung wirksame Lösungen, die im engen Schulterschluss mit dem Maschinenbau erarbeitet werden und der Gesellschaft insgesamt zugutekommen. Technologische Innovationskraft sollte die Politik gezielt und unbürokratisch fördern.”
Quelle und Kontaktadresse:
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA), Holger Paul, Leiter(in) Kommunikation, Lyoner Str. 18, 60528 Frankfurt am Main, Telefon: 069 66030
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