Pressemitteilung |

Irland, die Niederlande und Finnland haben die höchsten Produktionsanstiege zu verbuchen

(Brüssel/Berlin) - Im Februar 2003 hat die Industrie der Eurozone nach Angaben von Eurostat 0,2 Prozent mehr als im Januar produziert. Die Industrie der EU15 ist im Februar 2003 um 0,3 Prozent gestiegen, gegenüber 1,0 Prozent Anstieg im Januar und 1,2 Prozent Rückgang im Dezember. Was den Energiesektor betrifft, hat sich seine Produktion im Verhältnis zum Januar in der Eurozone um 2,0 Prozent und in der EU15 um 2,1 Prozent erhöht. Die Produktion von Gebrauchsgütern ist um 1,4 Prozent bzw. 1,3 Prozent zurückgegangen.

An der Spitze der Produktionsanstiege liegen im Februar 2003 Irland mit 7,6 Prozent, gefolgt von den Niederlanden mit 6,0 Prozent und Finnland mit 4,2 Prozent. Rückgänge gibt es dagegen in Belgien (-2,1 Prozent), Deutschland (-0,4 Prozent) und Italien (-0,3 Prozent).

Zum jährlichen Vergleich: Im Verhältnis zum Februar 2002 ist der Energieindex 2003 in der Eurozone um 5,8 Prozent, in der EU15 um 4,8 Prozent höher. Während die Produktion von Investitionsgütern um 2,0 Prozent und die von Vorleistungsgütern um 1,1 Prozent gestiegen ist, ist die Produktion von Verbrauchsgütern um 0,3 Prozent (Eurozone) bzw. 0,7 Prozent (EU15) und die von Gebrauchsgütern um 4,5 Prozent bzw. 4,7 Prozent zurückgegangen. Auch hier liegt Irland mit einem Produktionsanstieg von 14,3 Prozent vorne, gefolgt von den Niederlanden mit 4,4 Prozent, Finnland mit 3,6 Prozent und Portugal mit 3,4 Prozent. Produktionsrückgänge gegenüber dem Vorjahr gab es in Belgien (-2,0 Prozent), dem Vereinigten Königreich (-1,3 Prozent) und Italien (-1,2 Prozent).

Quelle und Kontaktadresse:
Europäische Kommission Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland Unter den Linden 78 10117 Berlin Telefon: 030-22802000 Telefax: 030-22802222

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