Pressemitteilung |

Kampf gegen Abwanderung von hochqualifizierten Arbeitskräften

(Brüssel) - Die Kommission hat am 18. Juli Maßnahmen vorgeschlagen, um die Abwanderung hochqualifizierter Arbeitskräfte in die USA und andere Staaten zu verhindern. Viele Wissenschaftler geben ihre Karrieren in Europa auf, weil sie aus anderen Ländern mit lukrativen Angeboten gelockt werden. Die Mitteilung "Researchers in the European Research Area: one profession, multiple careers" idenitifiziert auf Basis einer gründlichen Analyse Faktoren, die bei der Karriereplanung für Forscher von Bedeutung sind. Dazu gehören Ausbildung, Auswahlmethoden, Arbeitsbedingungen, Evaluationsmechanismen und Aufstiegsmöglichkeiten. Die Mitteilung schlägt konkrete Schritte vor, durch die ein verbesserter Dialog und Informationsaustausch mit Wissenschaftlern zur Schaffung eines wettberwerbsfähigen europäischen Arbeitsmarktes angeregt und strukturiert werden soll.

Der für Forschung zuständige Kommissar, Phillippe Busquin, sagte dazu: "Die Mitteilung baut auf neuesten Entwicklungen wie der Steigerung der Mobilität von Forschern auf und stellt einen wichtigen Schritt dar, zur Verbesserung der Attraktivität der EU für junge wissenschaftliche Talente. Es ist von außerordentlicher Bedeutung, dass wir junge Menschen zu einer Karriere als Wissenschaftler ermutigen und diese Talente dann auch in Europa behalten. Ansonsten wird der Aufbau eines gemeinsamen Marktes für Wissen und Wissenschaft in Europa gefährdet."

Quelle und Kontaktadresse:
Europäische Kommission Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland Unter den Linden 78 10117 Berlin Telefon: 030-22802000 Telefax: 030-22802222

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