Pressemitteilung |

Kanzlerrede mit vielen positiven Ansätzen

(Berlin) - „Die Rede des Bundeskanzlers hat in weiten Teilen der Wirtschaft Zustimmung gefunden,“ sagte Peter Güllmann, Vorsitzender des Initiativkreises Wirtschaft. „ Die Rede enthielt gute Ansätze, jetzt müssen wir an die Umsetzung gehen.“ Für den Initiativkreis seien insbesondere die mutigen Ansätze wie die Drohung gesetzlicher Öffnungsklauseln für Tarifverträge und das Aufbrechen des Vertragsmonopols bei den Kassenärztlichen Vereinigungen zu begrüßen. „Wir müssen endlich wieder aus dem Jammertal herauskommen und auch auf den ersten Blick zunächst unpopuläre Maßnahmen anstoßen,“ ergänzte Güllmann die Stellungnahme.

Die Unternehmer aus dem Initiativkreis seien sich einig, dass Einschnitte überall notwendig sind, deshalb dürfe eine breite Zustimmung auf die Rede nicht erwartet werden. Jeder müsse zukünftig damit rechnen, dass Einsparungen an vielen Stellen notwendig sein müssen, um beispielsweise den hohen Schuldenberg abzubauen. Um höhere Anreize für Arbeitslose zu schaffen, wieder in Arbeit zu kommen, sei auch die Kürzung des Arbeitslosengeldes eine mögliche Maßnahme.

Der Initiativkreis Wirtschaft, ein Zusammenschluss von etwa 1.000 SPD-nahen Fach- und Führungskräften, halte deshalb die Rede des Kanzlers vom vergangenen Freitag für geeignet, um endlich dringend notwendige Reformen anzustoßen. „Die jetzt stattfindende Verunglimpfung der Inhalte der Kanzlerrede ist kontraproduktiv und erstickt sinnvolle Ansätze schon im Keim,“ kommentierte Güllmann die Reaktionen aus dem Kreis der Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände.

Quelle und Kontaktadresse:
Junge Führungskräfte für die SPD e.V. Initiativkreis Wirtschaft Deutscher Bundestag Platz der Republik 1 11011 Berlin Telfon: 01805-464842 Telefax: 01805-464843

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