Pressemitteilung |

Karnevalisten rufen nicht nur nach „Kamelle / In der 5. Jahreszeit sind Werbeartikel Stimmungskanonen

(Düsseldorf) - Fasching, Fastnacht, Karneval. Zwischen dem „Elften im Elften“ und Aschermittwoch sind bundesweit mehrere Millionen Deutsche in kollektiver Schunkellaune. Ganz gleich, ob Hexen ihr Unwesen treiben, Tünnes und Schäl, Sambatänzer oder Radschläger im Mittelpunkt stehen, die 5. Jahreszeit verwandelt Städte in den närrischen Ausnahmezustand.

„Und mitten in diesem fröhlichen Treiben“, so Hans-Joachim Evers, Vorsitzender des Gesamtverbandes der Werbeartikel Wirtschaft (GWW), „ist der Einsatz und Nutzen des Werbeartikels eine feste Größe. Das Marktvolumen ist sehr groß. Der Bund Deutscher Karneval zählt 35 Regionalverbände, unter denen das Festkomitee Kölner Karneval sicher zu den bekanntesten zählt. Fast vierhundert Sitzungen und Bälle geben allein in der rheinischen Domstadt genügend Gelegenheit zum Fröhlichsein. Auf den Tischen liegen neben „kalter Ente“ und Luftschlangen, immer häufiger Werbeartikel. Etwa in Form von Mint-Bonbons, Biergläsern, Bierdeckeln oder Pins.

Gerade die über 50 Stadtteil- und Schulumzüge sowie der große Rosen-montagszug mit über einer Million Zuschauern fordern zudem die Karnevalsvereine in Köln zu Höchstleistungen heraus. Denn schon lange rufen die Karnevalsfans nicht mehr nur nach „Kamellen“. Echte Alternativen zu Plombenzieher, Kalorienbomben oder schlecht schmeckenden Karamellmischung erfreuen sich handfeste Gegenstände steigender Beliebtheit. Allein in Köln gehen Wurfmaterialien im Gesamtwert von mehreren hunderttausend Euro unter das Volk. Für 2003 sind dies rund 140 Tonnen Süßigkeiten, 700.000 Tafeln Schokolade, 220.000 Schachteln Pralinen, 300.000 kleine Blumensträuße und Tausende von Werberartikeln.

„Nachhaltigkeit“ ist die Zukunfts-Vokabel von Unternehmen, die mit ihren Sachspenden den bundesweiten Karneval beleben. Wenn Produkte an Ort und Stelle konsumiert werden, kann kein „Fänger“ sagen, von wem der Artikel stammt. Handelt es sich aber um Gegenstände, die man mit nach Hause nehmen kann, dann bleibt auch nach Aschermittwoch das Unternehmen in Erinnerung. „Die feste Werbeanbringung“, erklärt Hans-Joachim Evers, „erfüllt seine Wirkung in besonderer Weise. Neben Schoko-Riegeln oder Bonbons empfindet der Zuschauer die Werbeartikel als besonders wertvoll. Zu den Stimmungskanonen, die beim Fangen nicht verletzen oder aus hartkantigem Material bestehen, zählen Bälle, Kappen, Stirnbänder, Papiertaschentücher, Plastikwurfscheiben, Taschenwärmer, Umhängebänder oder Tragetaschen. Durch die Angabe von Internetadressen, Anschriften oder Telefonnummern auf den Werbear-tikeln kann der Karnevalist zum Kunden werden. Für das Image der so werbenden Firma ist es allemal gut.“

In Zeiten leerer Kassen und lahmender Konjunktur können nach Einschätzung des GWW insbesondere lokale Kleinbetriebe und Handwerksunternehmen einen werblichen Vorteil ziehen. Hierzu Hans-Joachim Evers: „Karneval hat mit Brauchtum unmittelbar zu tun. Die Verbundenheit der Karnevalisten mit ihrer Heimatstadt, ja sogar mit ihrem Stadtteil, ist sehr stark ausgeprägt. Die Menschen leben in und für ihren unmittelbaren Lebensraum. Wenn Metzgereien, Bäckereien, Tankstellen oder Lebensmittelläden die Umzüge mit Werbeartikeln unterstützen, bindet dies nachhaltig die Kundschaft. Ziel ist das positive Imageziel: Das Unternehmen von nebenan ist sympathisch und hilfsbereit.“

Ein kreatives Beispiel von vernetztem Marketing zeigt der private Lokalradiosender „news 89,4“ in Neuss. Vor den Toren der Landeshauptstadt Düsseldorf finden sich jährlich rund 20.000 Karnevalisten zu ihrem Umzug. Mit intensiver Vorberichterstattung weist der Sender darauf hin, dass 15.000 Sparschweine geworfen werden. Der Inhalt ist jeweils eine „1-Cent-Münze“. Wer diesen Werbeartikel fängt und zur Redaktion bringt, nimmt an einer Verlosung teil. Hauptgewinn ist die Begleitung des Neusser Prinzenpaares zum Karnevalsumzug auf Teneriffa. Natürlich wird auch hierüber intensiv berichtet.

Auch in punkto Ausstattung der Prunkwagen sind Werbeartikel gefragt. „Die Grenze zum Sponsoring ist zwar fließend, aber der Grundgedanke bleibt erhalten“, erklärt Hans-Joachim Evers, „Das Begleitpersonal, die sogenannten „Wagenengel“, sind beispielsweise im Düsseldorfer Rosenmontagszug einheitlich mit Regenjacken und -Kappen ausgestattet, die die Werbeanbringung eines Unternehmens zeigen. Somit schleicht sich die derart webende Firma in das fröhliche Strassenbild ein.“ Während die Karnevalisten am 05. März 2003 die aktuelle fünfte Jahreszeit beenden, steht für den Werbeartikel fest, dass mit Aschermittwoch nicht alles vorbei ist. Er hat ganzjährig Konjunktur.

Quelle und Kontaktadresse:
GWW Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft e.V. (GWW) Gartenstr. 33 a 41460 Neuss Telefon: 02131/22 26 80 Telefax: 02131/22 26 60

()

NEWS TEILEN: