Pressemitteilung |

Kommission beschließt Soforthilfeprogramm für den Irak

(Brüssel/Berlin) - Das für Entwicklung und Humanitäre Hilfe zuständige Kommissionsmitglied, Poul Nielson, hat gestern die Annahme eines Soforthilfeprogramms für die irakische Bevölkerung in Höhe von 10 Millionen Euro bekannt gegeben. Das Finanzpaket ist Teil einer breit angelegten Hilfsstrategie der Europäischen Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission, die letzte Woche auf dem Gipfeltreffen in Athen bekannt gegeben wurde.

Poul Nielsen betonte die Notwendigkeit einer europäischen Hilfsaktion: „Die Wiederherstellung von Strom und sauberen Wasser ist eine oberste Priorität. Es gibt auch ernsthafte Versorgungsengpässe von flüssigen Sauerstoff und Betäubungsmitteln, die für Operationen gebraucht werden. Krankenhäuser brauchen äußerst dringend Beatmungsgeräte für die Intensivstationen, Infusionen, Antibiotika und sogar Betten."

Die Finanzmittel für die Soforthilfe sollen aus dem Fond des Europäischen Programms zur Humanitären Hilfe, ECHO, bereitgestellt werden. Im Rahmen von ECHO wurde bereits am 20. März ein Finanzpaket für Entwicklungshilfeprojekte in Höhe von 100 Millionen Euro beschlossen. Die Unterstützung der irakischen Bevölkerung soll zusammen mit Partnern humanitärer Organisationen wie „Ärzte ohne Grenzen“, „CARE“, dem Roten Kreuz und Unicef erfolgen.

Weiterführende Informationen finden Sie unter den folgenden Adressen:
http://europa.eu.int/comm/external_relations/w15/1.htm
http://www.europa.eu.int/pol/hum/index_en.htm
http://www.europa.eu.int/comm/echo/index_en.htm

Quelle und Kontaktadresse:
Europäische Kommission Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland Unter den Linden 78 10117 Berlin Telefon: 030-22802000 Telefax: 030-22802222

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