Pressemitteilung |

Konzept für einheitliche EU-Mehrwertsteuer vorgestellt

(Berlin/Brüssel) - Die Europäische Kommission hat am 24. Oktober ihr Konzept für ein Mehrwertsteuer-System, dass den Anforderungen eines Binnenmarkts mit 25 Mitgliedstaaten gerecht wird, überarbeitet und vorgestellt.

Neu daran ist, dass Unternehmen nur noch eine einzige Anlaufstelle haben sollen. Dadurch würden sie ihre für alle EU-weiten Geschäftstätigkeiten anfallenden Steuern ausschließlich an den Mitgliedstaat entrichten, in dem sie niedergelassen sind. Des weiteren soll die Besteuerung direkt am Ort des Verbrauchs erfolgen, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden.

Das Konzept sieht außerdem vor, weitere Möglichkeiten zur Unterbindung des sogenannten Karusselbetrugs zu prüfen. Dieser besteht im wesentlichen darin, dass die Mehrwertsteuer-Befreiung von innergemeinschaftlichen Umsätzen ausgenutzt wird, wodurch nach Schätzungen der Kommission hohe Beträge hinterzogen werden.

Weitere Informationen und Hintergründe finden Sie in der Mitteilung der Kommission „Bilanz und Aktualisierung der Prioritäten der MwSt-Strategie“.

Quelle und Kontaktadresse:
Europäische Kommission Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland Unter den Linden 78 10117 Berlin Telefon: 030-22802000 Telefax: 030-22802222

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