Mädchen weltweit stärken, fördern und schützen / BDKJ und KDFB zum ersten Internationalen Mädchentag
(Berlin/Köln) - Mehr Einsatz für den weltweiten Schutz und die Förderung von Mädchen, auch in Deutschland, fordern der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB). Anlass ist der erste Internationale Mädchentag, mit dem die Vereinten Nationen am 11. Oktober auf die Situation von Mädchen weltweit aufmerksam machen.
"In vielen Ländern müssen Mädchen häufig auf Bildung verzichten, sind Opfer von Gewalt und Armut. Dies muss weltweit stärker in den Fokus von entwicklungspolitischen Bildungsprogrammen gerückt werden", erklärt BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier. Beide Verbände sprechen sich gegen die Benachteiligung von Mädchen und Frauen aufgrund ihres Geschlechts aus und fordern mehr Gleichberechtigung und Entwicklungschancen ihrer Fähigkeiten und Stärken. KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth stellt dazu fest: "Es muss sichergestellt werden, dass Frauen jeden Alters selbstbestimmt über ihren Lebensentwurf entscheiden und diesen auch verwirklichen können." Darüber hinaus brauche es in Regionen, die von Kriegen und Krisen betroffen sind, mehr Anlaufstellen und Beratungsangebote für Mädchen und Frauen.
Gleichzeitig setzten sich BDKJ und KDFB für die Stärkung der Rechte von jungen Frauengenerationen in Deutschland ein. "In Deutschland müssen wir in erster Linie über sinnvolle Bildungsangebote Mädchen darin bestärken, ihren eigenen Weg zu gehen und vorgegebene Rollenmuster, z.B. bei der Berufs- und Studienwahl, zu hinterfragen und zu überwinden", so Lisi Maier.
Nach Meinung des Frauenbundes ist sowohl eine Sensibilisierung der jungen Generation hinsichtlich bestehender Ungleichbehandlungen nötig als auch die Entwicklung weiterer Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsleben. "Für viele junge Frauen und ihre Partner ist dies immer noch nicht zufriedenstellend zu realisieren", meint KDFB-Präsidentin Flachsbarth. Eine entsprechende Aufklärungsarbeit müsse früh beginnen, damit Mädchen gestärkt werden und sich später zu starken Frauen entwickeln können, so Flachsbarth.
Mehr Informationen gibt es unter www.kdfb.de und www.bdkj.de
Quelle und Kontaktadresse:
Katholischer Deutscher Frauenbund e.V.
Pressestelle
Kaesenstr. 18, 50677 Köln
Telefon: (0221) 86092-0, Telefax: (0221) 86092-79
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