Pressemitteilung | Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU)
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NABU zum Kabinettsumbau: Gemeinsam Zukunftsaufgaben angehen

(Berlin) – Der NABU verbindet mit dem Kabinettsumbau der Bundesregierung von Bundeskanzler Friedrich Merz die Hoffnung auf neue Impulse für die großen Zukunftsaufgaben. Unser Land steht vor entscheidenden Weichenstellungen: Es gilt, die Klimakrise entschlossen anzugehen, natürliche Lebensgrundlagen zu schützen und die Infrastruktur des Landes zukunftsfähig zu modernisieren.

„Mit den neuen Personalien verbinden wir die Hoffnung auf einen breiten gesellschaftspolitischen Diskurs und setzen auf einen offenen, lösungsorientierten Austausch mit der Bundesregierung. Die aktuellen Herausforderungen - ob ökologische Krisen, die Sanierung von Infrastruktur oder Fragen der Staatsmodernisierung - lassen sich nur gemeinsam lösen“, sagt Kim Cornelius Detloff, Fachbereichsleiter Politik beim NABU.
Gerade beim Ausbau und der Erneuerung der Infrastruktur, von Schiene und Straße, aber auch bei den erneuerbaren Energien, braucht es einen Ansatz, der Natur nicht als Hindernis, sondern als Teil der Lösung begreift. Leistungsfähige Ökosysteme sichern Wasserverfügbarkeit, schützen vor den Folgen der Klimakrise und sind eine entscheidende Grundlage für wirtschaftliche Stabilität, Unabhängigkeit und Lebensqualität.

„Unser Anspruch als NABU ist klar: Wir wollen Verantwortung übernehmen und gemeinsam mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Ideen entwickeln, die unser Land zukunftsfähig machen. Dafür braucht es Dialog, Verlässlichkeit und den Willen, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen“, so Detloff.

Der NABU wird seine Expertise einbringen und gemeinsam mit der Bundesregierung an tragfähigen Lösungen arbeiten, etwa bei einer naturverträglichen Infrastrukturplanung, dem Schutz unserer Lebensgrundlagen und der Umsetzung europäischer Umwelt- und Klimaziele.
„Die Aufgaben sind groß. Umso wichtiger ist eine Zusammenarbeit, die über einzelne Debatten und Partikularinteressen hinausweist und langfristige Lösungen für unsere Gesellschaft in den Mittelpunkt stellt“, sagt Detloff.

Quelle und Kontaktadresse:
Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), Roland Panter, Referent(in) Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Charitéstr. 3, 10117 Berlin, Telefon: 030 284 984-0

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