Pressemitteilung |

Niedrigste Preisentwicklung in Deutschland

(Luxemburg/Berlin) - Die jährliche Inflationsrate der Eurozone stieg von 2,2 Prozent im November auf 2,3 Prozent im Dezember 2002. Die jährliche Inflationsrate der EU15 erhöhte sich von 2,1 Prozent im November auf 2,2 Prozent im Dezember 2002. Die höchste jährliche Teuerungsrate im Dezember verzeichnete Irland (4,6 Prozent), gefolgt von Spanien und Portugal mit jeweils 4,0 Prozent. Dagegen verbuchte Deutschland mit 1,1 Prozent die niedrigste Rate, gefolgt von Belgien (1,3 Prozent), Österreich, Finnland, Schweden und dem Vereinigten Königreich (jeweils 1,7 Prozent). Dies berichtet Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften in Luxemburg.

Im Vergleich zum Vormonat November 2002 stieg die jährliche Inflationsrate in neun Mitgliedstaaten, sank in vier und blieb in zwei weiteren unverändert. Die größten relativen Rückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat Dezember 2001 verzeichneten Schweden (von 3,2 Prozent auf 1,7 Prozent), Belgien (von 2,0 Prozent auf 1,3 Prozent) und die Niederlande (von 5,1 Prozent auf 3,5 Prozent). Dagegen verbuchten Luxemburg (von 0,9 Prozent auf 2,8 Prozent), das Vereinigte Königreich (von 1,0 Prozent auf 1,7 Prozent) und Spanien (von 2,5 Prozent auf 4,0 Prozent) die größten relativen Anstiege.

Die niedrigsten Durchschnitte im Jahr 2002 wurden in Deutschland und dem Vereinigten Königreich (jeweils 1,3 Prozent) sowie in Belgien (1,6 Prozent) verzeichnet; dagegen hatten Irland (4,7 Prozent), Griechenland und die Niederlande (jeweils 3,9 Prozent) die höchsten Inflationsraten zu verzeichnen.

Quelle und Kontaktadresse:
Europäische Kommission Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland Unter den Linden 78 10117 Berlin Telefon: 030-22802000 Telefax: 030-22802222

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