Pressemitteilung |

Ostdeutschland profitiert vom EU-Strukturfonds

(Brüssel) - Mit Hilfe des europäischen Strukturfonds wurde zwischen 1994 und 1999 in Ostdeutschland das Bruttoinlandsprodukt um 4 Prozent gesteigert. Zugleich wurden dort 57.000 zusätzliche Stellen geschaffen und mehr als 26.000 Klein-und Mittelständische Unternehmen (KMU) gefördert. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die untersucht hat, welchen Einfluss die EU-Programme auf die Entwicklung der Lebensqualität in den ärmsten Regionen Europas (Ziel-1-Gebiete) hatten. In diesen Regionen steuerte die EU aus dem Strukturfonds 114 Mrd. Euro bei. Insgesamt, inklusive der nationalen, öffentlichen und privaten Mittel, belief sich die Höhe der Programme zur Förderung von Ziel-1-Gebieten auf 210 Mrd. Euro.

Bei der Vorstellung der Studie sagte der für Regionalpolitik zuständige Kommissar Michel Barnier: "Die Ergebnisse der Studie sind ein weiterer Beweis für die Wichtigkeit europäischer Regionalpolitik. Diese Politik hat zu mehr Wachstum, Wettbewerb und Konvergenz geführt und damit zum Gelingen des europäischen Binnemarktes beigetragen. Diese Studie gibt zugleich wichtige Hinweise für die Vorbereitung neuer Programme für die neuen Mitgliedstaaten."

Quelle und Kontaktadresse:
Europäische Kommission Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland Unter den Linden 78 10117 Berlin Telefon: 030-22802000 Telefax: 030-22802222

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