Pressemitteilung |

Sicherheit und Mobilität für Behinderte im Straßenverkehr

(Brüssel/Berlin) - Die Kommission hat am 30. April die ersten Ergebnisse des Programms QUAVADIS zur privaten Fortbewegung Behinderter vorgestellt. Demnach besitzen etwa drei Millionen behinderte Menschen einen Autoführerschein. Diese Zahl beschränkt sich jedoch noch auf wenige Länder. Die meisten Staaten schöpfen noch nicht alle verfügbaren Möglichkeiten aus, um die Bewegungsfähigkeit Behinderter zu verbessern. Dies führt oft dazu, dass Behinderten ein Führerschein verweigert wird, so dass manche in einen anderen Mitgliedsstaat ziehen, um dort doch noch einen Führerschein für ein umgebautes Fahrzeug zu erhalten.

Die Kommission setzt sich im Rahmen des Europäischen Jahres für Behinderte für einen sicheren Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln und für die Erleichterung der privaten Fortbewegung durch entsprechende Fahrzeugumbauten ein. Loyola de Palacio, die für den Verkehr zuständige Vizepräsidentin der Kommission, erklärt dazu: "Der Erfolg im privaten und beruflichen Leben Behinderter hängt direkt von ihrer Bewegungsfähigkeit ab. Das umgebaute Fahrzeug soll Personen mit erheblicher Körperbehinderung die Möglichkeit geben, einen Beruf auszuüben, soziale Kontakte zu pflegen und sich selbst im täglichen Leben zu versorgen."

Quelle und Kontaktadresse:
Europäische Kommission Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland Unter den Linden 78 10117 Berlin Telefon: 030-22802000 Telefax: 030-22802222

()

NEWS TEILEN: