Pressemitteilung |

Sicherheitsrisiko: Illegale "Musiktauschbörsen" im Internet / Phonoverbände warnen Unternehmen und Verwaltungen / Broschüre bietet Informationen

(Hamburg) - "Wer an sogenannten 'Musiktauschbörsen' im Internet teilnimmt und dort Musik anbietet und herunterlädt, verstößt nicht nur gegen das Urheberrecht, sondern er gefährdet auch die Sicherheit des Computersystems. Für Unternehmen und öffentliche Institutionen wird dies immer häufiger zum Problem', erklärt Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände. "Die Urheberrechtsverstöße schaden vor allem Kreativen und Verwertern. Der Missbrauch des dienstlichen Computersystems schadet darüber hinaus den Unternehmen direkt."

Die Phonowirtschaft hat heute viele große Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in Europa und in den Vereinigten Staaten angeschrieben. Allein in Deutschland wurden weit mehr als tausend Institutionen über die Risiken informiert, die sich aus der Teilnahme von Mitarbeitern an illegalen Musikangeboten im Internet ergeben können. Hierzu gehören insbesondere das Umgehen von Firewalls, das Ausspionieren von Daten, das Einschleusen unerkannter Viren, der Missbrauch von Systemressourcen und die Konsequenzen möglicher Zivil- und Strafverfahren wegen Urheberrechtsverletzungen.

Außerdem wurde eine Broschüre zur Verfügung gestellt, die näher darüber informiert, welche Maßnahmen Systemadministratoren ergreifen können, um sich vor diesen Risiken zu schützen. Dazu gehören z.B. die regelmäßige Überprüfung im System genutzter Programme, eine betriebliche Vereinbarung, die den Missbrauch von Unternehmenshardware ausschließt, und das Sperren einzelner Ports.

Die Broschüre mit "Richtlinien zum Umgang mit urheberrechtlich geschützten Werken und zur IT-Sicherheit" kann unter http://www.ifpi.de/news/247/richtlinien.pdf heruntergeladen werden.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft e.V. Grelckstr. 36 22529 Hamburg Telefon: 040/5897470 Telefax: 040/58974747

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