Pressemitteilung | Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) - Bundesgeschäftsstelle
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Tarifrunde Tageszeitungen geht am 15. Juni in Düsseldorf weiter

(Berlin) - Die Tarifverhandlungen für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen werden am Mittwoch in Düsseldorf fortgesetzt. Der Deutsche Journalisten-Verband hält gegenüber dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) an seiner Forderung nach angemessenen und fairen Tarifverträgen fest, die den Wert journalistischer Arbeit widerspiegeln. DJV-Verhandlungsführer Kajo Döhring machte klar: "Die BDZV-Forderung nach Einkommensverlusten der Redakteurinnen und Redakteure von bis zu 30 Prozent sind keine Grundlage für konstruktive Tarifverhandlungen." Die engagierte Teilnahme von vielen Redakteuren und freien Journalisten an den Warnstreiks der letzten Wochen sei ein klares Indiz dafür, dass die Journalisten eine gerechte Vergütung ihrer Leistung erwarteten. Döhring: "Wir fordern die Fortschreibung der bestehenden Tarifverträge, den Erhalt der Altersversorgung sowie vier Prozent mehr Gehalt bzw. Honorar."

Die hohe Beteiligung von Journalisten an den Warnstreiks der letzten Monate unterstreiche nach Einschätzung des DJV-Verhandlungsführers die Notwendigkeit von zukunftsweisenden Tarifverträgen, die dem Wert des Journalismus Rechnung trügen. Döhring: "Nicht zuletzt die Kundgebung von rund 3.000 Journalisten und Druckern in Frankfurt am 9. Juni hat gezeigt, dass der Verlegersparwahn gegen die Kolleginnen und Kollegen nicht durchsetzbar ist."

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) Pressestelle Pressehaus 2107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin Telefon: (030) 7262792-0, Telefax: (030) 7262792-13

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