Tarifverhandlungen für die Druckindustrie werden morgen fortgesetzt
(Berlin) - "Beharren die Arbeitgeber der Druckindustrie auf den von ihnen geforderten massiven Tarifverschlechterungen und die weitere Aushöhlung des Flächentarifvertrags, haben sie eine vermutlich monatelange andauernde weitere Auseinandersetzung zu verantworten", erklärte der stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke, vor den Tarifverhandlungen für die rund 160.000 Beschäftigten der Druckindustrie, die morgen (28. Juni), in Berlin fortgesetzt werden.
Für ver.di gehe es in der sechsten Verhandlungsrunde darum, festzustellen, ob ein akzeptabler Abschluss, der zu keinem weiteren Tarifabbau führt und angemessene Lohn- und Gehaltserhöhungen beinhaltet, in absehbarer Zeit auf dem Verhandlungswege möglich ist.
In der vergangenen Woche hatte die große Tarifkommission Druckindustrie bekräftigt, dass es mit ver.di keinen Tarifabschluss geben wird, der über eine Arbeitszeitverlängerung den ohnehin schon stattfindenden Beschäftigungsabbau in der Druckbranche beschleunigt.
ver.di fordert die Wiederinkraftsetzung der von den Arbeitgebern gekündigten Manteltarifverträge. Zu den ebenfalls von ver.di geforderten Lohn- und Gehaltserhöhungen haben die Druck-Arbeitgeber bislang ein Angebot verweigert.
Die Verhandlungen mit den Druckindustrie-Arbeitgebern finden am Dienstag, 28. Juni 2011, ab 11 Uhr im Maritim-Hotel in Berlin (Stauffenbergstraße 26) statt.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, Bundesvorstand
Pressestelle
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: (030) 6956-0, Telefax: (030) 6956-3001
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