Pressemitteilung |

VDAP-Mitgliederversammlung mit Begleitwort der Bundesgesundheitsministerin / Hervorragende Ergebnisse bei der Projektarbeit

(Köln) - Bereits die Einladung zur diesjährigen Mitgliederversammlung des Verbandes Deutscher Arztpraxis-Softwarehersteller e.V. (VDAP) war etwas Besonderes: Ihr war ein Grußwort von Ulla Schmidt, Bundesministerin für Gesundheit und Soziale Sicherung, vorangestellt. Die ordentlichen Mitglieder des Verbandes folgten geschlossen der Einladung: Vertreter von ALBIS, CompuMED, DOCexpert, MCS, MEDISTAR und TurboMed kamen nach Eltville zum gastgebenden Mitgliedsunternehmen MCS. Darüber hinaus waren ein Vertreter der Deutschen Apotheker- und Ärztebank als Assoziiertes Mitglied sowie die Geschäftsführer der Provider DGN, I-Motion und telemed der Einladung ins Rheintal gefolgt.

Erfolgsrezept Projektarbeit

Statt einer langen Tagesordnung präsentierten der Vorsitzende des Verbandes, Michael Schmitz, der Geschäftsführer, Dr. Manfred Brüning, und der Projektmanager, Arthur Steinel, der Versammlung die Ergebnisse der Arbeit des VDAP in jüngster Vergangenheit. Besonders erfolgreich verliefen die Projekte DALE-UV (DatenAustausch mit LEistungserbringern in der gesetzlichen UnfallVersicherung) und Online-Abrechnung.

In beiden Fällen erfolgt der elektronische Datenaustausch mit dem vom VDAP entwickelten VDAP Communication Standard (VCS). DALE-UV ist ein Projekt, das bereits seit Anfang des Jahres in Echtzeit läuft: Unfallärzte schicken ihre Berichte elektronisch an die Berufsgenossenschaften über den Hauptverband der Berufsgenossenschaften (HVBG). Die Online-Abrechnung mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) ging erst jüngst in die zweite Phase. Kassenärzte aus dem Bereich Westfalen-Lippe können ihre Abrechnungen online via VCS versenden. Mit Phase 2 steht diese Möglichkeit nicht nur den über 50 Pilotpraxen aus der ersten Phase, sondern allen KVWL-Mitgliedern offen. Der Service für die Ärzte wird schrittweise erhöht.

„Lebensrhythmus“

Die 6 Buchstaben des Verbandes – VDAP e.V. – könnte man laut Schmitz als Sinnbild für einen Lebensrhythmus betrachten: „Visionen, Durchsetzungskraft, Arbeit, Politik – und erfolgsverwöhnt“. Der VDAP habe als einer der Ersten auf die elektronische Kommunikation im Gesundheitswesen gesetzt. Wie richtig diese Einschätzung war, zeige sich beispielsweise an den aktuellen Entwicklungen der Telematik. Die VDAP-Mitglieder bescheinigten sich Durchsetzungskraft und –willen. So war der VDAP maßgeblich an der Gründung des svitg, spitzenverband informationstechnologie im gesundheitswesen, beteiligt. Hier sind die bedeutendsten mittelständischen Hersteller von Arztpraxis-, Zahnarztpraxis-, Krankenhausverwaltungs- und Apothekensoftware über ihre Verbände vereinigt. Der svitg ist in kürzester Zeit auf der politischen Bühne in Berlin eine bekannte Größe geworden.

Überrascht zeigte sich die Versammlung über die Kontakte, die insbesondere der Vorsitzende im Laufe der Zeit knüpfen konnte. „Wir mischen mit“, bestätigte Schmitz der Versammlung. Der VDAP sei „anerkannter Gesprächspartner auf allen Ebenen“: In der Politik, in politiknahen Einrichtungen, bei Standesvertretungen, Verbänden und Gremien sei der VDAP aktiv dabei. Die Aufzählung der Kontakte, mit denen der Verband in direkter Verbindung steht, liest sich wie das Who is who des Gesundheitswesens: Von der Bundesgesundheitsministerin über Landesgesundheitsminister, den Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Vertreter von Kassen und Selbstverwaltung bis zu den Staatssekretären im BMGS und Abgeordneten aller Fraktionen fehlt niemand.

Michael Schmitz wird mit „voller Kraft“ weiter für den VDAP aktiv sein. Dabei kann er sich der vollen Unterstützung aus dem Verband gewiss sein.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband Deutscher Arztpraxis-Softwarehersteller e.V. (VDAP) Worringer Str. 25 50668 Köln Telefon 0221 - 97 31 43 0 Telefax 0221 - 97 31 43 9

()

NEWS TEILEN: