VDIK fordert Ende der Diskussion um eine Pkw-Maut
(Bad Homburg) - Der VDIK lehnt die Einführung eine Pkw-Maut in Deutschland ab und fordert ein Ende der Diskussionen. Die Pläne des Bundesverkehrsministeriums für eine Pkw-Maut auf deutschen Autobahnen würden trotz der angekündigten teilweisen Kfz-Steuer-Entlastung zu einer weiteren Verteuerung der Mobilitätskosten in Deutschland führen, da eine volle Kompensation über die Kfz-Steuer für deutsche Autofahrer schon aufgrund des geltenden EU-Rechts nicht möglich ist.
VDIK-Präsident Volker Lange: "Ich appelliere an die Bundeskanzlerin, wie von ihr zugesagt, die Diskussion über die Einführung einer Pkw-Maut auf Autobahnen endlich zu beenden. Die Begründung des Verkehrsministeriums, dass ungefähr 5 Prozent ausländischer Autofahrer an den Infrastrukturkosten beteiligt werden, ist irreführend, wenn gleichzeitig rund 95 Prozent, nämlich die deutschen Pkw-Fahrer, mehr bezahlen müssen. Alleine die Kosten für das Erfassungs- und Kontrollsystem würden den zusätzlichen Beitrag der ausländischen Pkw-Fahrer verschlingen. Ich fordere alle Beteiligten dringend auf, Mobilität in Deutschland für breite Bevölkerungsschichten nicht weiter zu verteuern!"
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK)
Pressestelle
Kirdorfer Str. 21, 61350 Bad Homburg
Telefon: (06172) 98750, Telefax: (06172) 987520
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