Pressemitteilung | IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V. - Bundesverband für Kunststoffverpackungen und -folien
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Verhaltene Konjunktur bei explodierenden Stromkosten

(Bad Homburg) - Die deutsche Kunststoffverpackungsindustrie beurteilt die aktuelle wirtschaftliche Lage weiterhin positiv. 43 Prozent der befragten IK-Mitglieder bewerten sie mit gut, 52 Prozent mit befriedigend. Die Unternehmen selbst erwarten für das 3. Quartal 2012 leicht rückläufige Umsätze, der Saldo sinkt gegenüber dem Vorquartal von +7,2 auf -1,1 Punkte. Insoweit fällt die Prognose des IK-Konjunkturtrends für das dritte Quartal 2012 um einiges positiver aus als die Bewertung des ifo-Geschäftsklimaindex.

Kritischer sehen die Firmen die Entwicklung im nächsten Quartal bei den Exporten. Hier sinkt der Saldo um fast 30 Punkte. Damit wird die sich weiter verschlechternde Konjunktur in etlichen EU-Staaten bestätigt. Die Auswirkungen der Euro-Krise treffen jetzt auch immer mehr den deutschen Mittelstand.

Vor diesem Hintergrund wird die bevorstehende weitere Kostenlawine bei der EEG-Umlage zu einem zusätzlichen Risiko für die Verpackungshersteller. Experten prognostizieren schon für 2013 eine Erhöhung von jetzt 3,59 Cent auf 5 Cent, das wäre ein Anstieg von 40 Prozent innerhalb eines Jahres. Die Opposition im Bundestag fordert in diesem Zusammenhang sogar eine noch höhere Belastung der Industrie zugunsten der privaten Endverbraucher.

Aus Sicht von IK-Hauptgeschäftsführer Ulf Kelterborn wird diese Entwicklung nicht nur Arbeitsplätze und Investitionen gefährden, auch eine zunehmende Abwanderung von Industrieunternehmen in Länder mit wesentlich günstigeren Stromkosten könnte die Folge sein.

Quelle und Kontaktadresse:
IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V. Bundesverband für Kunststoffverpackungen und -folien Heike Richter, Pressesprecherin Kaiser-Friedrich-Promenade 43, 61348 Bad Homburg Telefon: (06172) 926601, Telefax: (06172) 926670

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