VhU zu den Rentenplänen der SPD / Fasbender: "Arbeit und Vorsorge sind die besten Mittel gegen Altersarmut."
(Frankfurt am Main) - "Altersarmut lässt sich am besten verhindern durch Arbeit und entsprechende Vorsorge für die Zeit nach dem Erwerbsleben. Jede Form von Bezuschussung führt zu neuen Ungerechtigkeiten zwischen Empfängern und denjenigen, die sich die Rente selbst erarbeiten", sagte Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände heute auf Anfrage von hr-iNFO.
Die hessische Wirtschaft erkenne an, dass die SPD nicht mehr an der Rente mit 67 und dem demografischen Abschmelzfaktor rüttle. Respektabel sei auch, dass die SPD der Altersvorsorge einen neuen Schub geben wolle, indem sie Betriebsrenten durch einen "quasi-automatischen" Entgeltumwandlungsbeitrag in Höhe von 2 Prozent erleichtere, wenn der Arbeitnehmer nicht ausdrücklich widerspreche. Gerade die Riesterrente mit inzwischen 15 Millionen abgeschlossenen Verträgen zeige eine wachsende Akzeptanz auch bei Beziehern mit niedrigeren Einkommen. Wenn man mit 5 Euro "riestere" und ein Kind großziehe, erhalte man schon einen staatlichen Zuschuss für die Altervorsorge in Höhe von von 300 Euro.
Die beste Empfehlung, sich rechtzeitig und angemessen um die eigene Altervorsorge zu kümmern, könne aber nur gelingen, wenn man aber die erfolgreichen Arbeitsmarktreformen konsequent weiter entwickle. Anders als die SPD vorschlage, dürfe man gerade den Einstieg in Arbeit nicht erschweren, weder durch Mindestlöhne noch durch die Verteufelung flexibler Arbeitsformen wie der Zeitarbeit als schlechte Arbeit.
Quelle und Kontaktadresse:
Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU)
Dr. Ulrich Kirsch, Leitung, Presse und Kommunikation
Emil-von-Behring-Str. 4, 60439 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 95808-0, Telefax: (069) 95808-126
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