VhU zur heutigen Einführung der "EU Blue Card" (Arbeitserlaubnis für Nicht-EU-Bürger) / Fasbender: "Blaue Karte EU ist überfälliges Willkommenssignal für ausländische Fachkräfte"
(Frankfurt am Main) - Zur Einführung der EU-Blue-Card und den Änderungen im Zuwanderungsrecht, die zum 1. August 2012 in Kraft treten, erklärt Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU): "Die heute eingeführte Blaue Karte EU ein längst überfälliges Willkommenssignal. Arbeitnehmer mit einem Hochschulabschluss aus einem Land außerhalb Europas dürfen jetzt ohne bürokratisches Zulassungsverfahren hier arbeiten, wenn sie mindestens 45.000 Euro verdienen. Naturwissenschaftler und IT-Fachkräfte müssen mindestens 35.000 Euro verdienen. Damit wird die völlig unrealistische Gehaltsschwelle von bisher 67.000 Euro Einstiegsgehalt endlich spürbar abgesenkt. Wirtschaft und Gesellschaft können nun gemeinsam hoffen, dass endlich die dringend benötigten Fachkräfte den Weg nach Hessen und Deutschland finden und nicht wie bisher einen großen Bogen um uns machen."
Die bisherige Gehaltsschwelle von 67.000 Euro für ein Einstiegsgehalt eines Arbeitnehmers aus Indien oder China sei eher eine Arbeitsverhinderungsmaßnahme gewesen. Deutschlandweit kamen im Jahr 2010 dementsprechend ganze 219 Hochqualifizierte. "Es ist höchste Zeit, dass wir die standortschädliche Abschottungspolitik des deutschen Arbeitsmarkts überwinden und stattdessen um qualifizierte Arbeitskräfte aus fernen Ländern werben. Durch zigtausende unbesetzte Stellen sind Wirtschaft und Gesellschaft bereits erhebliche Verluste entstanden. Dies gilt umso mehr, als gerade Hochqualifizierte mit ihrer Arbeitskraft dafür sorgen, dass neue Arbeitsplätze entstehen."
Quelle und Kontaktadresse:
Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU)
Dr. Ulrich Kirsch, Leitung, Presse und Kommunikation
Emil-von-Behring-Str. 4, 60439 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 95808-0, Telefax: (069) 95808-126
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