Pressemitteilung | Verbraucherzentrale Bayern e.V.
Anzeige

Wann ist Leitungswasser wirklich frisch?

(München) - Leitungswasser ist ein idealer Durstlöscher und zählt zu den am besten überwachten Lebensmitteln Deutschlands. Es hat eine sehr gute Qualität und kann bedenkenlos getrunken werden, sofern im Haus keine Bleileitungen vorhanden sind. Da Leitungswasser weder Eiweiße noch Zucker oder andere Nährstoffe für Mikroorganismen enthält, kann es nicht verderben.

Kommt es jedoch längere Zeit mit Luft in Kontakt, verändert sich sein Geschmack. Das Wasser schmeckt dann häufig schal und abgestanden. Auch Wasser, das länger als vier Stunden in den Rohren steht, ist nicht mehr frisch. Fachleute sprechen dabei von „Stagnationswasser“. Es kann Stoffe aus Armaturen oder Leitungen aufnehmen und eine erhöhte Keimzahlen aufweisen. Ernährungsexpertin Anja Schwengel-Exner von der Verbraucherzentrale Bayern empfiehlt: „Wasser zum Trinken oder Kochen sollte immer erst so lange aus dem Hahn laufen, bis es kühl wird. Das kann bis zu 30 Sekunden dauern. Dann ist das Wasser frisch.“ Den ersten Wasserschwall am Morgen oder nach dem Urlaub nutzt man am besten zum Blumengießen, Spülen oder Putzen.

Abgefülltes Leitungswasser rasch aufbrauchen

Wer Leitungswasser in Flaschen abfüllt, sollte dafür saubere Gefäße verwenden – am besten Glasflaschen. Das Wasser sollte kühl und dunkel gelagert und innerhalb von ein bis zwei Tagen verbraucht werden. Beim direkten Trinken aus der Flasche gelangen Keime aus dem Mund in das Wasser. Dadurch kann sich die Keimzahl erhöhen. Solche Flaschen sollten deshalb im Kühlschrank aufbewahrt und möglichst noch am selben Tag geleert werden.

Quelle und Kontaktadresse:
Verbraucherzentrale Bayern e.V., Mozartstr. 9, 80336 München, Telefon: 089 55 27 94-0

Logo verbaende.com
NEWS TEILEN:

NEW BANNER - Position 4 - BOTTOM

Anzeige