Pressemitteilung |

Warnstreiks zur Stunde in Magdeburg

(Berlin) - In Magdeburg kommt es zur Stunde am Hauptbahnhof zu Warnstreiks der Bahnbeschäftigten. Die Gewerkschaft TRANSNET und die Verkehrsgewerkschaft GDBA haben zu der befristeten Arbeitsniederlegung aufgerufen. An der Aktion beteiligen sich etwa 100 Mitarbeiter am Hauptbahnhof. Dadurch kommt es im Nah- und Fernverkehr der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts zu Behinderungen. Auf einer Kundgebung vor dem Hauptbahnhof wird heute (3. März 2003) TRANSNET-Chef Norbert Hansen sprechen.

Am 1. März hatte es in Nordrhein-Westfalen erste Warnstreiks gegeben. In Köln und Dortmund beteiligten sich etwa 140 Beschäftigte an den befristeten Ausständen. Es kam zu Verspätungen im Nah- und Fernverkehr.

Mit den Aktionen wollen TRANSNET und GDBA Druck auf die festgefahrenen Tarifverhandlungen ausüben. Diese waren zuletzt auf den 6. März vertagt worden. „Es gibt bisher kein konkretes Angebot der Arbeitgeber“, erklärten Hansen und Fuhrmann. Dem gegenüber stünden Forderungen u.a. nach fünf Prozent höheren Einkommen und der vollen Angleichung der Ost-Gehälter an die im Westen. Sollte es am Donnerstag keine Bewegung geben, sei ein Scheitern der Gespräche möglich. „Die Arbeitgeber müssen ihr tarifpolitisches Kaffeekränzchen aufgeben“, forderten Hansen und Fuhrmann mit Blick auf die beiden ergebnislosen Runden Ende Januar und Ende Februar.

Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft TRANSNET Pressestelle Chausseestraße 84 10115 Berlin Tel.: 030/424390-70 Fax: 030/424390-71

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