Pressemitteilung |

Wieczorek-Zeul reist nach Genf / Bundesentwicklungsministerin vertritt Bundesregierung bei der UN-Geberkonferenz

(Berlin) - Am heutigen (11. Januar) Dienstag reist Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul zur Geberkonferenz für die Opfer der Tsunami-Flutkatastrophe nach Genf. Auf der von den Vereinten Nationen einberufenen Konferenz wird die Ministerin die Position der Bundesregierung vertreten und unter anderem die deutschen Leistungen für die unmittelbare Katastrophenhilfe konkretisieren.

"Es ist jetzt wichtig, schnell und effizient zu helfen, damit die Menschen, die alles verloren haben, wieder einen Neuanfang wagen können. So sind beispielsweise allein fünf Millionen Menschen durch die Flutkatastrophe in Südasien obdachlos geworden", begründete die Ministerin das deutsche Engagement. "Wir werden uns in unserer Hilfe für die Flutopfer vor allem darauf konzentrieren, den Ärmsten und am härtesten Getroffenen zu helfen, und das sind Frauen und Kinder", führte die Ministerin weiter aus.

Die Bundesregierung verfolge mit ihrer Unterstützung für die Flutopfer zwei Ziele, erklärte Wieczorek-Zeul. Zum einen gehe es darum, kurzfristig die schlimmste Not zu lindern. Andererseits stehe Deutschland auch dafür ein, dass langfristig und nachhaltig der Wiederaufbau unterstützt werde, denn nur so könne eine wirkliche Lebensperspektive für die Menschen in den betroffenen Ländern aufgebaut werden. "Wir haben unsere Zusagen immer eingehalten, und wir werden das als Bundesregierung auch in diesem Fall tun", sicherte die Ministerin zu.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Friedrich-Ebert-Allee 40, 53113 Bonn Telefon: 01888/535-0, Telefax: 01888/5353300

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