Ziel ist es, autonome Mobilitätsangebote für den breiten Einsatz im öffentlichen Verkehr nutzbar zu machen

ÖPNV-Branche entwickelt übergreifende Plattform „MILA.mobility“ für autonomes Fahren

Mit dem offiziellen Projektauftakt in Berlin ist MILA.mobility heute in die gemeinsame Entwicklungsphase gestartet. Das bundesweite Forschungs- und Entwicklungsprojekt schafft eine offene, herstellerneutrale Plattform, die autonome Fahrzeuge mit bestehenden Leitstellen-, Dispositions-, Buchungs- und Infrastruktursystemen im öffentlichen Verkehr verbinden soll. Ziel ist es, autonome Mobilitätsangebote aus bisher abgeschlossenen Einzellösungen herauszuführen und für den breiten Einsatz im öffentlichen Verkehr nutzbar zu machen.

Entwickelt wird eine Plattform für die Branche mit offener, herstellerneutraler Systemarchitektur. Verkehrsunternehmen sollen autonome Fahrzeuge verschiedener Hersteller damit künftig leichter in ihre bestehenden Systeme einbinden können. Das stärkt die Anschlussfähigkeit, erleichtert Beschaffung und Weiterentwicklung und verbessert die Voraussetzungen für einen verlässlichen Betrieb. Die Entwicklung der Plattform erfolgt in drei aufeinander aufbauenden Zyklen. Zunächst werden Komponenten und Schnittstellen in einem virtuellen Labor erprobt. Anschließend werden die Ergebnisse schrittweise in fünf Testfeldern unter realen Bedingungen weiterentwickelt: in Leipzig, in der Region Hannover, in der Region München, in Ludwigslust-Parchim und im Rhein-Main-Gebiet. Die Testfelder bilden unterschiedliche Anforderungen des öffentlichen Verkehrs ab. So soll nachgewiesen werden, dass Fahrzeuge, Leitstellen und Dispositionssysteme verschiedener Anbieter verlässlich zusammenarbeiten können.


Weitere Information:

https://www.verbaende.com/news/pressemitteilung/autonomes-fahren-oepnv-branche-entwickelt-uebergreifende-plattform-mila-mobility-174619/

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