
Im ersten Teil dieser Serie stand eine zentrale These im Mittelpunkt: Veranstaltungen müssen mehr leisten, als Wissen zu vermitteln – sie müssen Verhalten verändern. Denn Informationen allein führen nur selten dazu, dass Menschen ihr Handeln überdenken oder neue Gewohnheiten entwickeln. Erst wenn Teilnehmende aktiv eingebunden werden, entsteht die Chance auf nachhaltige Veränderung.Doch mit dieser Erkenntnis stellt sich unmittelbar die nächste Frage: Welches Veranstaltungsformat unterstützt eigentlich welche Verhaltensänderung?Viele Veranstaltungsplaner suchen nach dem „richtigen“ Format – nach dem neuesten Trend oder der innovativsten Methode. Aus Sicht des Event Designs beginnt die Überlegung jedoch an einer ganz anderen Stelle. Nicht das Format steht am Anfang der Planung, sondern die Menschen, für die eine Veranstaltung entwickelt wird.Im Event Design sprechen wir dabei von Stakeholdern. Diese sind Personen oder Personengruppen, die ein berechtigtes Interesse am positiven Verlauf und Er

