Wer heute einen Blick in das Innere eines Verbandes wirft, trifft dort auf Menschen, die politische Entwicklungen einordnen, Mitglieder beraten und aktivieren, Netzwerke knüpfen, neue Dienstleistungen entwickeln, Gremien moderieren, Interessen vertreten, Veranstaltungen konzipieren und noch vieles mehr. Sie arbeiten in der Geschäftsstelle, im Homeoffice, unterwegs in der Deutschen Bahn, vor Ort bei den Mitgliedern oder im politischen Berlin und Brüssel. Sie sind Fachleute, Netzwerker, Projektmanager, Kommunikatoren – oft alles zugleich.

Wie fügt sich Verbandsarbeit heute zusammen und wie ist der Maschinenraum dafür bestückt? Wie sieht sie aus, die womöglich perfekte Geschäftsstelle?Das wollten wir erfahren und haben fünf Geschäftsführende aus verschiedenen Bundesverbänden befragt. Sie alle eint, dass sie erst wenige Jahre in ihrer Funktion sind – und dass ihre Organisationen direkte Mitglieder haben, Unternehmen und Personen.Wir haben Spannendes erfahren! Uns begegnen Geschäftsstellen, die gestalten, priorisieren, vernetzen und ermöglichen. Aber das tun sie durchaus unterschiedlich.Mehr gestalten, weniger verwaltenDie Geschäftsstelle bleibt das organisatorische Zentrum des Verbandes. Haushalte müssen aufgestellt, Mitglieder verwaltet, Sitzungen organisiert und Beschlüsse umgesetzt werden. Doch die fünf Gespräche zeigen, dass der Maschinenraum immer mehr dafür sorgt, dass aus Wissen, Interessen, Beziehungen und Engagement echte Wirkung entsteht.Tobias Dworschak, Vorstandsvorsitzender des vedec, bringt die Entwicklung auf di

