Verband & Tagung - VERBÄNDEREPORT 3 / 2026

80 Jahre Nordrhein-Westfalen: Einladung zum Tagen an Rhein und Ruhr

Der am dichtesten besiedelte Teilstaat der Bundesrepublik Deutschland feiert in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag. Traditionell haben noch immer viele Verbände ihren Sitz in der Metropolregion Rhein-Ruhr. Gemessen an der Dichte von Wirtschafts- und Arbeitgeberverbänden liegt die Gegend sogar auf den vordersten Plätzen, da hier die traditionellen Industrie- und Handwerkszweige ihren Ursprung haben. Entsprechend vielfältig sind auch die Messestandorte und Veranstaltungsstätten. Von ehemaligen Industriedenkmälern über besonders nachhaltige Locations bis hin zu Tagungshäusern in direkter Rheinlage reicht das Angebot. Christian Boergen


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Tourismus NRW: Gutes Tagen beginnt mit den Menschen

Das Tagungsland Nordrhein-Westfalen kann auf eine beeindruckende Entwicklung zurückblicken. Mit rund 18 Millionen Einwohnern ist NRW das bevölkerungsreichste Bundesland Deutschlands und verfügt über mehr als 1.600 Veranstaltungsstätten. Rhein und Ruhr stehen für starke Wirtschafts- und Hochschulstandorte, vielfältige Veranstaltungsformate, aber auch für reichlich Natur und Kultur. Mit rund 4.700 Kilometern Schienennetz, mehr als 20 ICE-Bahnhöfen, rund 2.200 Autobahnkilometern und sechs internationalen Flughäfen ist NRW gut erreichbar.

„Nicht mit dem ersten Programmpunkt, sondern mit den Menschen beginnt eine gute Tagung“, weiß Veit Lawrenz, Leiter Businesstourismus bei Tourismus NRW. „Offen, herzlich und unkompliziert“ machen die Menschen an Lippe, im Rheinland und in Westfalen den Unterschied: „Gerade im MICE-Bereich entstehen hier schnell persönliche Begegnungen, die weit über den eigentlichen Veranstaltungstermin hinausgehen“, ist sich Lawrenz sicher.

Neben dem Ruhrgebiet, der Kaiserstadt Aachen, der Bundesstadt Bonn, der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Dom-Metropole Köln offerieren das Rheinische Schiefergebirge mit Eifel, Bergischem Land, Sauerland und Rothaargebirge sowie das Weserbergland zahlreiche Ausflugs- und Erholungsoptionen. „Rhein und Ruhr bieten zahlreiche Möglichkeiten, Business mit persönlichen Erlebnissen zu verbinden“, erklärt der Leiter Businesstourismus. Diesen Ansatz wolle Tourismus NRW weiter fördern: Menschen zusammenbringen, neue Perspektiven auf das Tagungsland eröffnen und die besonderen Geschichten aller zwölf Regionen sichtbar machen.

„Denn am Ende erinnern sich Menschen selten nur an den perfekten Konferenzraum. Sie erinnern sich an die Begegnungen, die dort entstanden sind“, betont Lawrenz.

Aachen: Deutscher Bauerntag 2027 im Eurogress

Schon in der Römerzeit war die heutige 255.000-Einwohner-Stadt ein Heilbad. Seit 1978 ist der Aachener Dom Deutschlands erstes Weltkulturerbe. Der Krönungsort deutscher Kaiser und Könige liegt an der Grenze zu Belgien und den Niederlanden im Zentrum der Euregio Maas-Rhein. Aachen ist bekannt für seinen Internationalen Karlspreis, den Orden wider den tierischen Ernst und das Weltfest des Pferdesports CHIO im Sportpark Soers.

Mit historischer Altstadt, gemütlichen Gassen, stimmungsvollen Plätzen und abwechslungsreicher Bar- und Restaurantkultur eignet sich Aachen nicht nur zum Leben und Studieren, sondern auch zum Tagen. Neben dem großen Tagungs- und Kongresszentrum Eurogress im Stadtzentrum gibt es zahlreiche Meetinghotels und Tagungslocations. Mehr als 80 Aachener Hotels offerieren 4.000 Zimmer.

Mit elf Räumen am Stadtgarten wartet Eurogress auf. Sein Europa-Saal fasst bis zu 3.000 Personen. Im Juni 2027 findet der Deutsche Bauerntag vor Ort statt. Mitte Juni wurde das Kurhaus Aachen nach fast elf Jahren aufwendiger Sanierung und Modernisierung offiziell mit einem feierlichen Rahmenprogramm wiedereröffnet. Die Kosten beliefen sich auf 58 Millionen Euro. Das historische Gebäude wird zukünftig als multifunktionaler Ort für Konzerte, Kongresse, Tagungen und private Festlichkeiten genutzt. Seit März 2026 sind die Veranstaltungsorte Eurogress Aachen, Tivoli Business & Event Bereich, der Bendplatz sowie das historische Kurhaus Aachen unter einer gemeinsamen Bühnenmarke vereint: Aachen Event. Damit möchte sich der Eigenbetrieb Eurogress strategisch neu aufstellen.

Gleich nebenan befindet sich das 1916 als Kurhotel errichtete Parkhotel Quellenhof mit 122 Zimmern und Suiten sowie 13 Tagungsräumen, deren größter, „Berlin“, für bis zu 650 Gäste teilbar ist.

Weitere Informationen:

→ www.aachen-convention.de


Bonn: In der deutschen Klimahauptstadt tagen

Zwischen Voreifel, Kottenforst und Siebengebirge erstreckt sich auf beiden Rheinseiten die Bundesstadt Bonn. Noch vor Christi Geburt von den Römern gegründet, wurde Bonn Residenz der Kölner Kurfürsten. Davon zeugt weiterhin die barocke Pracht ihrer Schlösser in Poppelsdorf und am Hofgarten, dem heutigen Hauptgebäude der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität. Nach dem Zweiten Weltkrieg beschloss der Parlamentarische Rat in Bonn das Grundgesetz und die Stadt diente bis zum Umzug nach Berlin als Sitz von Bundestag, Bundespräsident und Bundesregierung. Alle Ministerien haben ihren ersten oder zweiten Dienstsitz in der Bundesstadt, hinzu kommen zahlreiche Bundesbehörden, die Deutsche Welle sowie die Konzernzentralen von Deutscher Telekom und DHL.

Vor allem aber trägt Bonn den Ehrentitel „Welthauptstadt für Nachhaltigkeit und Klimaschutz“. Er begründet sich durch den UN-Campus am Rhein mit rund 20 UN-Organisationen, die globale Zukunfts- und Nachhaltigkeitsziele (SDGs) koordinieren. Auch das ehemalige Abgeordnetenhochhaus Langer Eugen wurde Teil des 2006 eingeweihten Campus mit dem UN-Klimasekretariat.

Direkter Nachbar ist das World Conference Center Bonn (WCCB) mit dem Hauptgebäude und historischen Plenargebäude des Deutschen Bundestages in Rheinlage. Betrieben wird das WCCB als Adresse für internationale Kongresse, Events und Hauptversammlungen von der Bonn Conference Center Management GmbH (BonnCC). Die flexibel anpassbaren Räume, darunter der reihenbestuhlt über 3.700 Personen fassende Saal New York, ermöglichen Veranstaltungen mit bis zu 7.000 Gästen. Konferenz-, Informations- und Kommunikationstechnik sind auf neuestem Stand und der Energiebedarf des WCCB wird mit Naturstrom und effizienter Gebäudetechnik fortlaufend reduziert.

Mit der im vergangenen Jahr wiedereröffneten Beethovenhalle verfügt BonnCC über eine weitere historische Location mit Rheinblick für kleinere und mittlere Veranstaltungen. Die Ausschreibung gewann 1954 der erst 29-jährige Siegfried Wolske; zwei Jahre später legte Bundespräsident Theodor Heuss den Grundstein mit Erde von Beethovens Grab. Eröffnet 1959, fanden hier Parteitage und Bundespressebälle statt. Auch die Bundespräsidenten Walter Scheel, Karl Carstens und Richard von Weizsäcker wurden vor Ort gewählt. Seit 1990 steht der bedeutende Bau der Nachkriegsmoderne unter Denkmalschutz. In den 1990er-Jahren wurde die Beethovenhalle modernisiert und um das Forum Süd mit drei kombinierbaren Seminarräumen und Tagungsbüro ergänzt. Ab 2016 wurde sie komplett denkmalgeschützt saniert und im Dezember 2025 wiedereröffnet.

Ganz in der Nähe liegt das gerade erst modernisierte Dorint Hotel Bonn mit 17 Tagungs- und Konferenzräumen sowie 252 Gästezimmern. Sein Saal Ludwig van Beethoven fasst bis zu 300 Gäste, der Raum Helmut Schmidt bis zu 100. Innovativ ist der Creative Space für interaktive, kreative Workshops und Sessions, Lesungen und Netzwerk-Treffen. Während der Boardroom Konrad Adenauer sich für Vorstandssitzungen empfiehlt, ist Hans-Dietrich Genscher speziell für hybride Meetings ausgelegt.

Weitere Informationen:

→ www.bonncc.de


Dortmund: Westfalenhallen-Kapazität deutlich erhöht

Mit über 600.000 Einwohnern ist Dortmund die größte Stadt des Ruhrgebiets und die drittgrößte Nordrhein-Westfalens. Die einstige Reichs- und Hansestadt hat sich von einer Industriemetropole zum wichtigen Dienstleistungs- und Technologiestandort entwickelt. Sechs Hochschulen und über 53.000 Studenten machen Dortmund zum bedeutenden Wissenschaftsstandort. Sechs Autobahnen, der ICE-Bahnhof und der Flughafen Dortmund verbinden die Ruhrmetropole mit der Welt.

Einen zentralen Bereich im Süden ihres bestehenden Messe-, Kongress- und Veranstaltungsgeländes ordnet die Westfalenhallen Unternehmensgruppe neu und stärkt ihn funktional. Oberbürgermeister Alexander Kalouti nennt etwa 215 Millionen Euro eine „zentrale Zukunftsinvestition als ganz wichtigen Baustein für die wirtschaftliche Entwicklung und Bedeutung“ Dortmunds. Errichtet werden zwei neue Messehallen, ein neues Kongresszentrum und ein moderner Südeingang als größtes zusammenhängendes Infrastrukturprojekt in der 100-jährigen Geschichte der Unternehmensgruppe. Ziel sind bessere Abläufe, neue Nutzungsmöglichkeiten und eine noch stärkere Position Dortmunds im nationalen und internationalen Wettbewerb.

„Wir modernisieren einen bestehenden, intensiv genutzten Veranstaltungsstandort und schaffen neue Möglichkeiten für Messen, Kongresse und Veranstaltungen in Dortmund. Mit diesem Infrastrukturprojekt stärken wir die Plattform Westfalenhallen“, so Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Unternehmensgruppe. Als besondere Stärke betrachtet sie die künftige Bespielbarkeit des Geländes: „Durch den neuen Eingang Süd sowie die bestehenden Eingänge Nord und West lassen sich Veranstaltungen differenzierter organisieren, Besucherströme gezielter führen und parallele Formate klarer voneinander trennen.“ Der größte neue Veranstaltungssaal wird bis zu 2.000 Teilnehmenden Platz bieten.

Mit jährlich über 1.000 Veranstaltungen und über 1,7 Millionen Besuchern sowie deutlich gestiegener belegter Hallenfläche sind die Westfalenhallen schon jetzt ein wichtiger Wirtschaftsmotor für Dortmund.

Weitere Informationen:

→ www.westfalenhallen-gruppe.de


Lünen: Erlebnisreicher Campus auf Hüttengelände

Durch das Zentrum der nördlich von Dortmund liegenden 86.000-Einwohner-Stadt Lünen am Datteln-Hamm-Kanal fließt die Lippe. Die ehemalige Bergbau-Stadt ist seit Kurzem dank des Erlebnisreich Campus um eine Attraktion reicher. Ingo Kaiser, Geschäftsführer von Late Night Concepts, hat hier seinen neuen Firmenstandort mit einer Eventlocation verbunden. So hat er das ehemalige Werksgelände der 1826 gegründeten Eisenhütte Westfalia wiederbelebt.

Mit dem denkmalgeschützten Westfalia-Gebäude verbunden ist das bis zu 400 Personen fassende Flight Deck mit raumhoher Glasfassade und befahrbarem Lastenaufzug, Seine rund 900 Quadratmeter lassen sich flexibel strukturieren und in mehrere Break-out-Räume und Workshop-Bereiche unterteilen. Rund 500 Gäste auf einem Drittel weniger Grundfläche fasst das Atelier mit Lkw-Ladedock und über zehn Metern Deckenhöhe. Beide große Säle lassen sich bei Bedarf verdunkeln.

Hinzu kommt die Kantine im ehemaligen Westfalia-Gebäude, deren Obergeschoss offizieller Trauort der Stadt Lünen ist. Allein das Erdgeschoss mit separatem Catering, Außenbereich und Bar fasst bis zu 200 Teilnehmer und lässt sich mit den über 400 Quadratmetern des Obergeschosses kombinieren.

Weitere Informationen:

→ www.erlebnisreich-campus.de


Genohotel Forsbach mit Fokus auf CO2-Fußabdruck

Die genossenschaftlich orientierten, mit einem ihrer drei Häuser in Forsbach bei Köln vertretenen GenoHotels treiben ihr Nachhaltigkeitsengagement voran und reduzieren ihren CO2-Fußabdruck. „Die klare Darstellung unserer Emissionen hilft uns, bessere Entscheidungen zu treffen und unsere Nachhaltigkeitsmaßnahmen gezielt zu optimieren“, erklärt Sabrina Gaußmann, geprüfte Nachhaltigkeitsmanagerin der GenoHotels.

In Zusammenarbeit mit ClimatePartner haben die GenoHotels in Forsbach und Baunatal ihre Emissionen erneut umfassend erfasst, analysiert und transparent dargestellt. Der Corporate Carbon Footprint 2025 liefert eine nachvollziehbare Übersicht der CO2-Emissionen nach den Vorgaben des Greenhouse Gas Protocols.

Im Bereich Energie überzeugt das GenoHotel Forsbach durch den nahezu vollständigen Einsatz erneuerbaren Stroms, wodurch kaum noch Emissionen entstehen. Insgesamt 685.150 Kilogramm CO2, das sind pro Übernachtung 21,26 Kilo CO2, sind beispielhaft. Auch im Handlungsfeld Lebensmittel hat das GenoHotel Forsbach im vergangenen Jahr weitere Fortschritte erzielt. Durch sein massiv erweitertes Angebot an vegetarischen und veganen Gerichten ist der Anteil fleischbasierter Mahlzeiten gesunken. Wie in Baunatal, ist auch das Forsbacher Hotel GreenSign-zertifiziert.

Gäste sollen aktiv informiert, sensibilisiert und in Nachhaltigkeitsmaßnahmen eingebunden werden. Weitere Ideen, CO2-Emissionen zu sparen, sind das Ersetzen von Verbrenner-Firmenfahrzeugen durch elektrifizierte sowie zusätzliche Schulungen, um die Mitarbeiter für Lebensmittelverschwendung, Wäscheverbrauch und Energieersparnis zu sensibilisieren.

Das GenoHotel Forsbach mit 170 Komfortzimmern und 29 Tagungsräumen sowie großzügigen Grünanlagen am Rande des Königsforstes ist, wie die beiden anderen Häuser, mit drei Sternen Superiorklassifiziert. Neben moderner Technik, Restaurant und Hotelbars verfügt es über Fitnessraum, Sauna und Schwimmbad. Die Konferenzräume sind 60 bis 300 Quadratmeter groß, hinzu kommen fünf weitere mit je 48 Quadratmetern. Für parallele Sessions und kleinere Workshops gibt es 14 weitere Räume. Alle verfügen über Tageslicht, CO2-Messgeräte und leistungsstarke, leise Luftreiniger mit Hochleistungsfiltern. Dank der Mitgliedschaft bei den TOP 250 Tagungshotels Deutschland können Veranstaltungsteilnehmende günstig mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Alle GenoHotels offerieren zudem hinreichend kostenlose Parkplätze und E-Ladestationen.

Weitere Informationen:

→ www.genohotels.com


Münster mit starkem Netzwerk und digitalem Location-Finder

Gerade erst hat NRW seinen 80. Geburtstag mit dem Nordrhein-Westfalen-Tag in der traditionsreichen und lebenswerten Kongressstadt Münster gefeiert. Bereits 1648 wurden hier die Verhandlungen für den Westfälischen Frieden erfolgreich abgeschlossen. Seither hat sich die 306.000-Einwohner-Stadt mit rund 60.000 Studierenden enorm entwickelt und setzt in Sachen Nachhaltigkeit und Digitalisierung Akzente. Neuerdings hilft auch Münsters digitaler Location Finder dabei, Veranstaltungen zu organisieren.

Münster gehört zu den von der Europäischen Kommission ausgewählten Kommunen für die Mission „100 klimaneutrale und smarte Städte bis 2030“. Damit wird Münsters ambitionierte und strategische Klimaarbeit zertifiziert und gefördert. In der historischen, aber jungen Fahrradstadt mit vielen „Repaircafés“ finden bereits seit 2015 jährlich „Tage der Nachhaltigkeit“ statt. Auch in puncto Veranstaltungen geht Münster auf dem Weg zur Klimaneutralität voran. Entsprechend unterstützt Münster Marketing Veranstaltungen mit kostenlosen Nahverkehrstickets für mehrtägige Tagungen, sofern die Unterkünfte über das Kongressbüro gebucht werden. Im Hinblick auf Klimaschutz und Ressourcenschonung wird ferner Hilfestellung für optimierte Kongressabläufe angeboten.

In der Kongressinitiative Münster kooperieren verschiedene Partner wie die Universität, die Fachhochschule, der Hotel- und Gaststättenverein, die IHK Nord Westfalen, das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland, die Stadtwerke, die Wirtschaftsförderung, der Münsterland e. V. sowie der Flughafen Münster-Osnabrück mit dem Kongressbüro Münster Marketing. Das Messe und Congress Centrum (MCC) Halle Münsterland feiert als größtes Veranstaltungszentrum der Region 2026 seine Eröffnung vor 100 Jahren. Mit Großer Halle für maximal 6.300 Gäste, Congress Saal und Foyer, NEO für „Nachhaltiges Networking und Erlebnisse an einem Ort“ und vielem mehr ist das MCC unverzichtbarer Partner der Kongressinitiative. Insgesamt verfügt Münster über mehr als 60 Hotels mit über 6.500 Gästebetten. Mehr als 120 Veranstaltungsräume werden von 24 Hotels angeboten.

Im kommenden Jahr eignen sich die Skulptur Projekte Münster vom 13. Juni bis zum 3. Oktober 2027 zum Andocken. Die Ausstellung findet seit 1977 alle zehn Jahre statt und beleuchtet die sozialen, kulturellen und politischen Umwälzungen des vergangenen Jahrzehnts mit einem Blick in die Zukunft. Im Zentrum der Skulptur Projekte 2027 steht neben einer Einladung zum Zuhören und Lernen das poetische, philosophische und verbindende Potenzial der Kunst. Für Rahmenprogramme eignen sich Abendveranstaltungen im Foyer des LWL-Museums für Kunst und Kultur, im soziokulturellen Quartierszentrum B-Side in einem historischen Hafenspeicher, im Konzertsaal der Friedenskapelle oder dem Allwetterzoo.

Weitere Informationen:

→ www.kongresse-muenster.de


Köln: Standort für Wissenschaft, Medien und Messen

Rund 4,25 Millionen Gäste und 7,22 Millionen Hotelübernachtungen hat Köln Tourismus im letzten Jahr für die Domstadt gezählt. Auch der Veranstaltungsmarkt entwickelte sich mit 7,8 Millionen Teilnehmenden in 218 Veranstaltungsstätten beständig. Insbesondere dank eines sehr starken Oktobers und des neuen Kongresszentrums Confex konnte Köln seine Position als wichtiger Messe-, Kongress- und Tagungsstandort ausbauen. Zwei Jahre nach der Confex-Eröffnung haben allein dort 72 Events mit über 100.000 Gästen stattgefunden.

„Köln ist mit 25 Hochschulen einer der bedeutendsten Wissenschaftsstandorte Deutschlands“, nennt Filiz Ük, Leiterin des Cologne Convention Bureaus, die wissenschaftliche Dichte als Argument für Verbandstagungen in der Domstadt. Neben der Universität zu Köln, der TH, der Deutschen Sporthochschule und rund 100.000 Studierenden kann sie auf zwölf Forschungseinrichtungen, darunter das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und vier Max-Planck-Institute, verweisen, „Expertinnen und Experten, Forschungspartner und thematische Netzwerke sind direkt vor Ort“, so Ük. Die moderne Kongressinfrastruktur nutzen im kommenden Jahr etwa die Deutschen Gesellschaften für Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler (DGPK) sowie für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) für ihre Jahrestagungen. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) oder die Federation of European Laboratory Animal Science Associations (FELASA) haben Köln für ihre Kongresse gewählt.

Mit 1.300 Zugverbindungen täglich, dem Flughafen Köln/Bonn und gut ausgebautem Nahverkehr ist Köln auch international leicht erreichbar. Für zusätzlichen Erlebniswert sorgen der Welterbe-Dom, die Rhein- und Eventschiff-Flotte, der Karneval, Altstadt, Museen, das nahe Phantasialand, Brauhäuser und eine abwechslungsreiche Gastronomie. Neue Locations sind Buddy Bash für spielerisches Teambuilding, der historische Sachsenturm der Blauen Funken und das Memox im ehemaligen Wempe-Gebäude mit Domblick. Für die besondere Kölner Gastfreundschaft stehen 257 Hotels unterschiedlicher Preiskategorien mit über 38.000 Betten zur Verfügung. Im kommenden Jahr sollen weitere eröffnen, etwa das Althoff Domhotel und das Senatshotel – Tapestry Collection by Hilton.

Weitere Informationen:

→ www.koelncongress.de


Oberhausen: Luise-Albertz-Halle in Bienenwaben-Optik

Im rheinischen Oberhausen stand die Wiege der Ruhrindustrie, entsprechend zentral gelegen ist die für ihren Backstein-Expressionismus bekannte 210.000-Einwohner-Stadt. Wahrzeichen ist Europas höchste Ausstellungshalle, der Gasometer, wo noch bis Ende Dezember „Mythos Wald“ zu bewundern ist. Auch Europas größtes Einkaufs- und Freizeitzentrum, Sea Life, Legoland Discovery Centre, Karls-Erlebnisdorf in der Neuen Mitte sowie das LVR-Industriemuseum ziehen Besucher nach Oberhausen.

Direkt am Rathaus, nur fünf Fußminuten vom Hauptbahnhof, dient die multifunktionale Luise-Albertz-Halle (LAH) als zentrales Tagungs- und Veranstaltungszentrum der Stadt. Die 1979 verstorbene Namensgeberin war SPD-Politikerin und bis zu ihrem Tod die erste Oberbürgermeisterin einer deutschen Großstadt. Nachhaltigkeit steht in der LAH besonders im Fokus. In diesem Jahr wurde das Fairpflichtet-Mitglied von Ökoprofit ausgezeichnet. Pia Weselowski betreut das Einhalten und Fortentwickeln der Nachhaltigkeitsziele. Ein freiwilliger VSME-Bericht nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex wurde dieses Jahr veröffentlicht. Eine Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach deckt 17 Prozent und Ökostrom den Rest des Bedarfs der mit Nahwärme versorgten Stadthalle. Das Vertragswesen ist digitalisiert, die Sanitärtechnik ressourcenschonend, die Küchengeräte sind energieeffizient und die LED-Beleuchtung wird in Fluren und Kellern automatisch an- und abgeschaltet.

Die LAH hat große Foyers und die Bienenwaben-Form eines Hexagons. Ihr größter Saal Berlin fasst 1.326 Personen in Sitzreihen. Regelmäßig tagen die Bezirksregierung Düsseldorf, der Regional Verband Ruhr, die Industrie- und Handelskammer, Bündnis 90/Die Grünen, die Deutsche Steuer-Gewerkschaft Rheinland sowie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in der LAH. Im Juni war die Mitgliederversammlung des Städtetags mit 500 Delegierten unter dem Motto „Handlungsfähige Städte jetzt! Für ein starkes NRW“ zu Gast. Auch der Naturschutzbund NRW und der Bundesverband für Logopädie haben schon Veranstaltungen vor Ort realisiert.

Nur 200 Meter entfernt, verfügt das mit vier Sternen zertifizierte NH Hotel Oberhausen über 172 Zimmer und fünf Tagungsräume. Am Centro offerieren das ebenso klassifizierte Hotel Oberhausen Neue Mitte 210 sowie das Holiday Inn Express 144 Zimmer.

Weitere Informationen:

→ www.oberhausen-convention.de


Mülheim an der Ruhr: Stadthalle komplett saniert

Noch 20 Jahre älter als das Bundesland ist die Stadthalle Mülheim an der Ruhr. Anfang Juli wurden die Sanierungsarbeiten an den Arkaden, dem ältesten Teil der 100-jährigen Stadthalle, nach anderthalb Jahren Bauzeit abgeschlossen. Rund 1,2 Millionen Euro, darunter 200 Millionen Euro NRW-Fördermittel, wurden investiert, um die massiven Schäden an der Bausubstanz zu beheben und die Standsicherheit des Gebäudes für die nächsten Jahrzehnte wiederherzustellen. „Neben der aufwendigen Verlegung der Muschelkalk-Platten auf der Oberfläche stand überraschenderweise die statische Ertüchtigung der Säulen im Mittelpunkt. Unsere Fachfirmen, Architekten und Statiker haben diese Situation bestens gemeistert“, lobt Marc Baloniak, Prokurist der Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST). Auch die Kellerdecken wurden erneuert, der Naturstein-Boden und die Stahlglas-Fassade des Carusos saniert, wo der Zahn der Zeit massive Schäden hinterlassen hatte. Eine neue Oberflächenentwässerung soll künftig das Durchfeuchten der Bauteile verhindern.

Der zentrale Theatersaal des neoklassizistischen Veranstaltungszentrums mit großer Bühne und Orchestergraben hat 1.073 Sitzplätze. Der Festsaal kann für bis zu 600 Teilnehmer bestuhlt werden, außerdem stehen Kammermusiksaal und Konferenz-Lounge zur Verfügung. Das 480 Quadratmeter große Ruhrfoyer verfügt über Glas-Flügeltüren zur teilüberdachten Terrasse direkt am Fluss.

Weitere Informationen:

→ www.stadthalle-muelheim.de


Tagungsplanung leicht gemacht

Sie planen eine Veranstaltung in Nordrhein-Westfalen oder möchten das Tagungsland NRW näher kennenlernen?

Veit Lawrenz, Leiter Themenmanagement für Businesstourismus bei Tourismus NRW, ist gerne Ansprechpartner für Fragen rund um Tagungen, Kongresse, Incentives und weitere Veranstaltungsformate in NRW. Er vermittelt den Kontakt zu den passenden Regionen, Locations und Partnern vor Ort.

Der digitale Tagungsplaner NRW bietet zudem einen schnellen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten im Land – von der ersten Inspiration bis zur konkreten Planung.

www.dein-nrw.de/tagungsplaner-nrw

Veit Lawrenz – Themenmanager Businesstourismus
(0211) 91 320-525 · lawrenz@nrw-tourismus.de · www.dein-nrw.de/buisness

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