Verband & Tagung - VERBÄNDEREPORT 3 / 2026

Wissenschaft ist Zukunft: Tagen an Forschungsstandorten

Deutschland zählt weltweit zu den führenden Standorten für Wissenschaft und Forschung – und bietet damit Verbänden besondere Möglichkeiten für Tagungen, Kongresse und Fachveranstaltungen. Denn wo geforscht, entwickelt und über Zukunftsthemen nachgedacht wird, entstehen auch neue Perspektiven, Wissen und Impulse für die eigene Verbandsarbeit. Dabei verbinden sich innovative Ideen vielerorts mit traditionsreichen Universitäten, Hochschulen und historischen Wissenschaftsstätten. Plätze, an denen schon namhafte Wissenschaftler, Erfinder, Nobelpreisträger sowie Dichter und Denker einst „getagt“ haben. Hier stellen wir einige Orte vor, die über Zugang zu viel Fachexpertise verfügen. Jens Hoffmeister


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Jena: Wiege der optischen Industrie

Die Stadt Jena in Thüringen gilt seit jeher als Zentrum für Wissenschaft und Forschung. Sie wird auch als Wiege der optischen Industrie in Europa bezeichnet und trägt daher den Beinamen „Lichtstadt“. Hier begannen die Erfolgsgeschichten großer Unternehmen wie Zeiss oder Jenoptik. Das Jena Convention Bureau (JCB) ist die zentrale, kostenfreie Beratungs- und Vermittlungsstelle der Stadt, welche auf Anfrage am Forschungsstandort Jena unter anderem auch Kongress- und Tagungsmöglichkeiten an wissenschaftlichen Instituten und Locations vermittelt.

So beispielsweise in der Friedrich-Schiller-Universität, der größten Universität Thüringens, die 1558 gegründet wurde. Dort können hauptsächlich in der vorlesungsfreien Zeit forschungsnahe Kongresse oder Tagungen für bis zu 350 Teilnehmende im historischen Ambiente der Aula stattfinden. Der Campus der Universität am Ernst-Abbe-Platz bildet das moderne Zentrum und offeriert unterschiedlich große Hörsäle bis zu einer Kapazität von 650 Personen.

Die Ernst-Abbe-Hochschule bezeichnet sich als Tagungsstandort an der Schnittstelle von Lehre, Forschung und Wirtschaft. Sieben Räume von 50 bis 470 Quadratmetern stehen auf Anfrage zur Verfügung.

Auf dem Beutenberg im Südwesten der Stadt liegt der Technologie- und Innovationspark Jena (TIP). Er gilt als zentrumsnaher Hotspot der Wissenschaft in Jena und ist anerkanntes Innovationszentrum des Bundesverbandes Deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren (BVIZ), der als Dachverband Hunderte Technologiezentren in Deutschland vertritt. Die beiden Konferenzräume liegen in der ersten Etage und bieten einen außergewöhnlichen Blick auf die reizvolle Landschaft des Saaletals. Hier lassen sich Veranstaltungen für bis zu 100 Personen in Reihe organisieren.

Das Zeiss-Planetarium Jena wurde 1926 eröffnet und feiert somit dieses Jahr sein hundertjähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums wurde das Planetarium gerade umfassend modernisiert und ist heute auch eine außergewöhnliche, geschichtsträchtige Kongress- und Tagungslocation mit moderner Technik für Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen.

Im beeindruckenden Kuppelsaal mit einer Kuppelhöhe von 14,5 Metern können 261 Teilnehmer in Reihenbestuhlung einen Kongress oder eine Tagung verfolgen. Der Saal ist technisch mit 3D-Soundsystem und einer 800 Quadratmeter großen 360-Grad-Projektionsfläche professionell ausgestattet. Nach der Veranstaltung können die Teilnehmenden im dienstältesten Großraum-Planetarium der Welt in das Reich der Galaxien, Sterne und Planeten eintauchen oder unter einem beeindruckenden Sternenhimmel, der mit der Fulldome-Technik realisiert wird, dinieren. Auch für ausreichend Übernachtungskapazitäten in und um Jena ist gesorgt.

Weitere Informationen:

→ www.jenaconvention.de


Gelsenkirchen: Wissenschaftspark plus Naherholung

Die preisgekrönte Architektur des Wissenschaftsparks Gelsenkirchen wurde schon mehrfach ausgezeichnet, so unter anderem mit dem „Deutschen Architekturpreis“. Die Anerkennung gilt unter anderem auch der Entscheidung, die Gebäude an den Rand des 30 Hektar großen Grundstücks zu setzen und damit in der dicht besiedelten Innenstadt von Gelsenkirchen eine englische Parklandschaft mit großem See als Naherholungsfläche zu schaffen. Das rund 300 Meter lange verglaste Hauptgebäude grenzt unmittelbar an diese Parklandschaft, die ikonische Fassade spiegelt sich im Wasser und schafft so ganz bewusst eine Symbiose aus Architektur und Natur. Der Wissenschaftspark Gelsenkirchen und das städtebauliche Konzept „Arbeiten im Park“ bieten den Rahmen für den Austausch von Ideen rund um neue gesellschaftliche und technologische Entwicklungen. Neben Themen in der Gesundheits-, IT- und Kulturwirtschaft liegt ein Schwerpunkt der Aktivitäten im Bereich der Zukunftsenergien.

Es gibt acht variable Tagungsräume und Säle in unterschiedlichen Größen. In der 2.500 Quadratmeter großen und 300 Meter langen Arkade können beispielsweise 800 Personen in Reihenbestuhlung an einer Veranstaltung teilnehmen, diese eignet sich auch gut für Ausstellungen, Messen, Plenumsveranstaltungen oder Empfänge. Der Konferenzsaal bietet Platz für bis zu 200 Personen, der 140 Quadratmeter große Plenarsaal für 120 Personen (jeweils Reihenbestuhlung). Es gibt zusätzlich weitere Konferenzräume für kleine und mittlere Veranstaltungen.

Vor Ort haben sich mehrere große, teils bundesweit beachtete Fachmessen, Kongresse und Traditionstagungen etabliert. So beispielsweise die Fachmesse „Krankenhaus Technologie“ mit der Fachtagung für „Technik im Gesundheitswesen“, ferner der internationale Kongress „MindShare“, eine überregionale Fachtagung für IT-Sicherheit, oder auch die Jahrestagung „URBAN.KI“, auf der Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen konkrete Praxisbeispiele für künstliche Intelligenz und Digitalisierung präsentieren.

Die schnelle Autobahn-Anbindung von Gelsenkirchen an die A 40 und A 42 sowie die Nähe zum Hauptbahnhof, der nur fußläufig acht Minuten vom Wissenschaftspark entfernt ist, sind weitere Pluspunkte für die Planung einer Tagung.

Weitere Informationen:

→ www.wipage.de


Bremen: Technologiepark mit Forschungsinstituten

Bremen ist ein international anerkannter Standort für Wissenschaft und Forschung. Das Stadtbild der Freien Hansestadt wird auch geprägt von der Universität Bremen sowie einem breit gefächerten Hochschulangebot. Rund um die Universität ist ab 1988 der Technologiepark Bremen mit renommierten Forschungsinstituten entstanden, der heute eine Fläche von 174 Hektar umfasst. Diverse außeruniversitäre Forschungseinrichtungen vervollständigen die Wissenschaftslandschaft. Im Jahr 2005 wurden Bremen und Bremerhaven beim nationalen Wettbewerb des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft mit dem Titel „Stadt der Wissenschaft“ geehrt.

Im Jahr 2009 eröffnete hier das interaktive Science Center Universum® Bremen. Das markante walförmige Gebäude widmet sich in einer Dauerausstellung den drei großen Themenbereichen Mensch, Natur und Technik. Hier können naturwissenschaftliche Phänomene hautnah erlebt werden. Das Universum® Bremen kann auch für Veranstaltungen gebucht werden. Seit 2007 besteht es nicht nur aus dem imposanten silbernen Wal, sondern wird durch ein rostrotes würfelartiges Gebäude ergänzt. Direkt im Herzen des „Wals“ befindet sich der „Universaal“, der in Reihe Kapazitäten für ca. 80 Personen bietet. Im „Würfel“ mit seiner Denkarena finden bis zu 120 Personen Platz. Foyer und Restaurant können entsprechend für Empfänge oder kreative Pausen genutzt werden. Das 5.000 Quadratmeter große Außengelände steht ebenfalls für Events zur Verfügung.

Am Rande einer Veranstaltung können die Tagungsgäste unabhängig von den Öffnungszeiten spannende Themenbereiche erkunden oder eine verblüffende Science Show erleben. Auf dem Gelände befindet sich auch der 27 Meter hohe „Turm der Lüfte“, in dem Besucher die Kräfte des Windes erforschen können. Bei gutem Wetter wäre dessen Aussichtsplattform mit tollem Panoramablick bis zum Bremer Dom ein luftiger Abschluss einer Veranstaltung.

Weitere Informationen:

→ www.universum-bremen.de


Bonn: Etablierte Wissenschafts- und Tagungsregion

Das Wissenschaftszentrum Bonn bietet einen besonderen Rahmen für Tagungen, Kongresse, Seminare und Workshops. In zentraler Lage stehen zehn flexibel nutzbare Tagungs- und Seminarräume für Veranstaltungen bis zu 300 Personen zur Verfügung.

Die Räume können je nach Veranstaltungsformat einzeln genutzt oder miteinander kombiniert werden und verfügen über moderne Tagungstechnik. Für größere Konferenzen bietet die Raumkombination K1 und K2 unter anderem eine professionelle Diskussionsanlage, Möglichkeiten für Audio- und Videoaufzeichnungen sowie eine Simultan-Dolmetscheranlage. Der Konferenzraum K1 ist speziell für hybride Veranstaltungen und Videokonferenzen ausgestattet. Vier Kameras erfassen das Veranstaltungsgeschehen und fokussieren automatisch die jeweils sprechende Person. Die Videokonferenztechnik ist für bis zu 80 Teilnehmer ausgelegt. Eine professionelle Diskussionsanlage mit bis zu 120 Mikrofonen ermöglicht es, Wortbeiträge der Anwesenden direkt in die hybride Veranstaltung einzubinden.

Die Räume S1 bis S4 lassen sich ebenfalls miteinander kombinieren und haben in der größten Variante Platz für bis zu 300 Teilnehmende. Das großzügige Foyer mit rund 700 Quadratmetern bietet Raum für Empfänge, Pausen, Networking und Ausstellungen.

Ergänzt wird das Tagungsangebot durch Catering im hauseigenen Casino sowie Übernachtungsmöglichkeiten direkt im Wissenschaftszentrum.

Das Angebot richtet sich insbesondere an Verbände sowie Vereine, Hochschulen, Behörden oder andere gemeinnützige Organisationen. Rund 900 Veranstaltungen mit etwa 30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern jährlich unterstreichen die Bedeutung des Hauses als etablierter Veranstaltungsort.

Weitere Informationen:

→ www.wissenschaftszentrum-bonn.de


Berlin: Internationaler Treffpunkt der Wissenschaft

Das Harnack-Haus ist die Tagungsstätte der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin und liegt im traditionsreichen Wissenschaftsviertel Dahlem, das aufgrund seiner außergewöhnlichen Forschungslandschaft auch als „deutsches Oxford“ bezeichnet wurde.

Das Haus bietet zehn unterschiedlich große Veranstaltungsräume für Tagungen, Kongresse, Symposien, Workshops, Ausstellungen und Festveranstaltungen. Herzstück ist der historische Goethe-Saal, heute mit moderner Veranstaltungstechnik und Platz für bis zu 286 Personen einschließlich Galerie. Ergänzt wird das Angebot durch kleinere Tagungs- und Besprechungsräume, eigene Gastronomie in zwei Restaurants jeweils mit Terrasse und großem Garten, großzügige Aufenthaltsbereiche sowie 69 Gästezimmer und Suiten.

Eine Besonderheit ist die Verbindung von moderner Tagungsinfrastruktur mit einer außergewöhnlichen Wissenschaftsgeschichte: Das Harnack-Haus wurde 1929 als Gäste- und Tagungshaus der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, der Vorgängerorganisation der Max-Planck-Gesellschaft, eröffnet. Es entwickelte sich zu einem internationalen Treffpunkt der Wissenschaft. Zu den bedeutenden Persönlichkeiten, die mit dem Haus verbunden sind, zählen Albert Einstein, Max Planck, Otto Hahn, Lise Meitner und Max von Laue. Albert Einstein hielt beispielsweise bereits 1929 einen Vortrag im Goethe-Saal.

Heute knüpft die Max-Planck-Gesellschaft an diese Tradition an: Das Harnack-Haus ist wieder ein Ort des internationalen wissenschaftlichen Austauschs und verbindet dabei die Atmosphäre eines geschichtsträchtigen Wissenschaftsortes mit den Anforderungen einer modernen Tagungsstätte.

Weitere Informationen:

→ www.harnackhaus-berlin.mpg.de


Forschungscampus in der Fränkischen Schweiz

Der Forschungscampus Waischenfeld des Fraunhofer Instituts für Integrierte Schaltungen IIS liegt zentral im Herzen der Fränkischen Schweiz im Landkreis Bayreuth. Umgeben von viel Natur und zahlreichen Freizeitmöglichkeiten lassen sich hier Tagungen, Seminare, Workshops, Fortbildungen und mehr umsetzen. Der Campus verfügt über eine moderne Infrastruktur gepaart mit einer angenehmen Arbeitsatmosphäre und Bauweise.

Die Anlage besteht aus vier Gebäudetrakten, das Foyer fungiert als Bindeglied des gesamten Campus. Die Architektur des Campus orientiert sich an der regionalen Dorfstruktur und setzt auf viel Holz, was eine warme und einladende Umgebung schafft. Auf rund 600 Quadratmetern stehen flexibel nutzbare Räume mit Kapazitäten von zwölf bis 180 Teilnehmenden zur Verfügung. Alle Tagungsräume sind mit hochwertiger Medien- und Kommunikationstechnik ausgestattet. Ergänzt wird das Angebot durch vier Gruppenräume für acht bis 14 Teilnehmer und Einzelbüros, die für Besprechungen oder konzentriertes Arbeiten genutzt werden können. Für Übernachtungen stehen 47 Einzelzimmer bereit, sodass auch mehrtägige Veranstaltungen problemlos möglich sind. Die ruhige Lage des Campus unterstützt fokussiertes Arbeiten und fördert den Austausch in Gruppen. Zum Forschungscampus gehört ein 4.000 Quadratmeter großer Außenbereich, der sich für Team-Trainings, aber auch zur Freizeitgestaltung eignet. Genutzt werden kann der Forschungscampus von Organisationen mit öffentlich-rechtlichem und/oder gemeinnützigem Charakter, also beispielsweise Kommunen, Verbänden und natürlich von Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Im Umfeld des Campus befinden sich beliebte Ausflugsziele, die gerne auch abseits einer Veranstaltung von Tagungsgästen besucht werden. Dazu zählen beispielsweise die Burg Waischenfeld, die gut sichtbar auf einem Felsriegel über der Altstadt thront, ferner die Burgen Rabeneck und Rabenstein, oder auch die Sophienhöhle, eine der berühmtesten Tropfsteinhöhlen der Region.

Weitere Informationen:

→ www.iis.fraunhofer.de/forschungscampus


Brandenburg: Wo Wirtschaft auf Wissenschaft trifft

Das Zentrum für Luft- und Raumfahrt (ZLR) in Wildau ist ein hochmoderner Technologie- und Wirtschaftsstandort und befindet sich nur wenige Kilometer südöstlich der Berliner Stadtgrenze im Landkreis Dahme-Spreewald. Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Luftfahrt- und Triebwerkstechnik oder auch unbemannte autonome Systeme. Das Zentrum kooperiert eng mit der benachbarten Technischen Hochschule Wildau sowie weiteren Forschungsnetzwerken in der Hauptstadtregion. Es dient zugleich als Wachstumskern für Hightech-Unternehmen und verbindet so Wirtschaft direkt mit angewandter Wissenschaft.

Darüber hinaus hat sich das ZLR auch als Tagungsstandort etabliert und bietet Raum für Kongresse, Tagungen, Seminare und Workshops. Insgesamt 440 Quadratmeter können als ein großer, moderner Konferenzsaal für bis zu 199 Personen genutzt werden. Alternativ ist auch eine Aufteilung in kleinere Veranstaltungsräume möglich, so stehen beispielsweise bis zu drei variabel teilbare Seminarräume zu Verfügung. Die Bestuhlungsformen können auf Anfrage individuell an die jeweilige Veranstaltungsart angepasst werden, von der Theaterbestuhlung ohne Tische bis hin zur Parlamentarischen Bestuhlung für Tagungen oder Kongresse. Jährlich findet im Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein breites Spektrum von mehr als 80 Veranstaltungen statt, so auch von Wirtschaftsverbänden und Fachinstituten, oft aus dem Bereich der Luft- und Raumfahrt.

Das ZLR punktet durch die zentrale Lage in der Metropolregion Berlin-Brandenburg, die dichte Hochschul- und Forschungslandschaft und die sehr gute Verkehrsinfrastruktur. Der Hauptstadtflughafen BER liegt nur zehn Autominuten entfernt, in nur 30 Autominuten ist man über die Autobahnanschlüsse A 10 und A 13 in der Berliner Innenstadt und das Hauptstadtnetz ist über den direkten S-Bahn-Anschluss im 20-Minuten-Takt zu erreichen.

Weitere Informationen:

→ www.zlur.de


Osnabrück: Wissenschaft im ehemaligen Lokschuppen

Geschichtlich verbindet man Osnabrück mit der Beendigung des Dreißigjährigen Krieges, denn hier (und in Münster) wurde 1648 der „Westfälische Frieden“ besiegelt. Seither trägt die Stadt den Namen „Friedensstadt“. Neben dieser historischen Symbolik ist Osnabrück auch eine lebendige Universitätsstadt, die sich zu einem bedeutenden Zentrum insbesondere im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) in Niedersachsen entwickelt hat. Für Tagungen und Konferenzen gibt es diverse Möglichkeiten.

Ein beliebtes Beispiel ist das Coppenrath Innovation Centre (CIC), das sich auf dem Gelände des ehemaligen Ringlokschuppens befindet und 18 Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die sich der Erforschung und Entwicklung von KI-Lösungen widmen, beherbergt. Das 2023 eröffnete Innovatorium befindet sich im zentralen Mittelbau des CIC. Umgeben von Start-ups, KI und Forschung, bietet es eine moderne Veranstaltungsfläche für innovative Begegnungen. Im 900 Quadratmeter großen Tagungsraum mit Empore können bei Reihenbestuhlung bis zu 250 Personen und parlamentarisch bis zu 180 Personen Platz finden. Eine 200-Zoll-LED-Wand und professionelle Audio- und Videotechnik runden das Angebot ab. Zwei modern gestaltete Außenbereiche können zum Beispiel für den Empfang oder Erholungspausen vor, nach oder während einer Tagung genutzt werden. Für die Verpflegung eines Events stehen zwei Catering-Optionen zur Verfügung. Veranstaltungsplaner können das Innovatorium vorab interaktiv über die 360-Grad-Plattform besichtigen und die Räumlichkeiten digital erkunden. Nach einer Veranstaltung oder Tagung bietet sich ein Spaziergang durch die schöne Altstadt Osnabrücks mit jahrhundertealten Fachwerkhäusern und vielen Restaurants, Cafés oder traditionellen Brauhäusern an. Einen Besuch wert ist auch das Schloss Osnabrück, in dem sich u. a. die Verwaltung der Universität befindet, oder das Historische Rathaus, wo im berühmten Friedenssaal der Westfälische Friede verhandelt wurde und auf der Rathaustreppe 1648 feierlich verkündet wurde.

Weitere Informationen:

→ www.innovatorium-os.de

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