Wie umweltverträglich sind Tiefkühlprodukte – angesichts des Energiebedarfs für Tiefkühlung, Lagerung und Kühlkette? Fest steht: Tiefkühlung und die durchgängige Kühlkette benötigen Energie. Für die Umweltbilanz eines Lebensmittels ist dieser Energieeinsatz jedoch nur ein Faktor unter vielen. Das zeigt die neue Studie „Umweltbilanz Tiefkühlkost 2025“, die das Öko-Institut e. V. im Auftrag des Deutschen Tiefkühlinstituts e. V. (dti) erarbeitet hat. Die untersuchten Tiefkühlprodukte weisen nicht automatisch höhere Umweltwirkungen auf als die verglichenen Lebensmittel, die gekühlt oder ungekühlt angeboten oder selbstzubereitet werden. Ihre Umweltwirkungen liegen insgesamt auf einem ähnlichen Niveau.
„Die Studie ‚Umweltbilanz Tiefkühlkost 2025‘ des Öko-Instituts schafft eine aktuelle und fundierte wissenschaftliche Grundlage, um die Umweltwirkungen von Tiefkühlprodukten nach heutigem Methodenstand differenziert zu bewerten“, sagt Sabine Eichner, Geschäftsführerin des dti. „Gleichzeitig macht die Studie sichtbar, wo noch Potenziale liegen – in den Unternehmen ebenso wie im Handel und in den Haushalten. Diese Erkenntnisse wollen wir in die gesamte Tiefkühl-Wertschöpfungskette tragen und dort als Grundlage für gezielte Verbesserungsmaßnahmen nutzen. Zugleich ordnet die Studie ein, welche Rolle Tiefkühlprodukte in klima- und ressourcenbewussten Ernährungsweisen spielen können. Dazu wollen wir mit Politik, Wissenschaft, NGOs, Verbraucherinnen und Verbrauchern ins Gespräch gehen.“
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