ZDH zeichnet herausragende Geschichtsprojekte im im Haus des Deutschen Handwerks aus

Preis für Handwerksgeschichte zeigt, lebendige, historische Auseinandersetzung in Betrieben

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat zum zweiten Mal den bundesweiten Preis für Handwerksgeschichte verliehen. Bei der Preisverleihung im Haus des Deutschen Handwerks in Berlin sind am Freitagabend vier herausragende Geschichtsprojekte ausgezeichnet worden. „Das Handwerk ist nicht nur wirtschaftliche Kraft, sondern Teil der deutschen Sozial-, Technik- und Kulturgeschichte. Mit dem Preis für Handwerksgeschichte wollen wir zeigen, wie lebendig die historische Auseinandersetzung in Betrieben und Organisationen ist und zugleich die Forschung zum Handwerk weiter anregen“, sagte ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke bei der Verleihung.

Mit der Auszeichnung würdigt der ZDH Handwerksbetriebe und Handwerksorganisationen, die mit besonderem Engagement das Bewusstsein für die Geschichte, die kulturelle Bedeutung und den gesellschaftlichen Beitrag des Handwerks in Deutschland stärken. In diesem Jahr haben den Preis folgende vier Geschichtsprojekte erhalten:

• Meister der Einbandkunst e.V. (Aachen) für die Ausstellung „Meisterhafte Unikate – 100 Jahre Einbandkunst“ zur Geschichte der Buchbindekunst.
• Dachverband der Restauratoren im Handwerk e.V. (Stuttgart/Berlin) für die Fachzeitschrift Restaurator im Handwerk zum praktischen Quellenerhalt in der Denkmalpflege.
• Theod. Mahr Söhne GmbH (Aachen) für ihr historisches Unternehmensarchiv mit 185 Jahren Heiztechnikgeschichte, insbesondere in Kirchenbauten.
• Essig Flaschnerei+Sanitär GmbH (Calw) mit einer besonderen Erwähnung für die beispielhafte Edition des Betriebstagebuchs des Firmengründers Heinrich Essig.


Weitere Information:

https://www.verbaende.com/news/pressemitteilung/zdh-verleiht-zum-zweiten-mal-den-preis-fuer-handwerksgeschichte-170787/

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