Deutschland ist als Standort für Industrie-veranlasste klinische Studien seit Juli 2025 ein Stück weit attraktiver geworden; und das könnte sich in den nächsten zwölf Monaten sogar noch fortsetzen. Allerdings bremsen Personalmangel und die unzureichende digitale Infrastruktur den weiteren Ausbau des deutschen Studienwesens. Das ist die aktuelle Einschätzung von Pharmaunternehmen und Auftragsforschungsinstituten für Studiendurchführung (CROs) sowie Studien-erfahrenen Kliniken und Praxen, die für das „Studienstandort-Barometer“ befragt wurden. Das “Studienstandort-Barometer” dient dazu, die Wirkung von Verbesserungsmaßnahmen oder auch neuen Handicaps auf den Umfang der industrieveranlassten klinischen Arzneimittelstudien in Deutschland sichtbar zu machen und Hemmnisse zu identifizieren.
Erforderliche Maßnahmen zur Verbesserung des Studienstandorts haben die Verbände vfa, BPI und BVMA als „Handlungsempfehlungen 2.0“ veröffentlicht. Sie betreffen fünf Aktionsfelder:
1. Fachkräftemangel entschlossen bekämpfen
2. Bürokratie abbauen – Forschung beschleunigen
3. Studien und klinische Prüfungen in der Bevölkerung sichtbarer machen
4. Digitalisierung als Sprungbrett – nicht als Stolperstein
5. Forschungsförderung verbessern für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen klinischen Forschung
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