Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat ein Positionspapier zur Weiterentwicklung des Pflegebudgets vorgelegt. Darin macht der DBfK klar: Pflegequalität und Patient:innensicherheit können ohne bedarfsgerechte Personalausstattung nicht gewährleistet werden – und diese gibt es nicht zum Nulltarif.
Vera Lux, Präsidentin des DBfK, betont: „Das Pflegebudget bleibt unverzichtbar und darf in der aktuellen Debatte nicht als reiner Kostenfaktor verstanden oder politisch ausgehöhlt werden. Mit unserem Positionspapier stellen wir klar: Wer das Pflegebudget infrage stellt, gefährdet Pflegequalität und Patient:innensicherheit. In der Diskussion um das Pflegebudget wird der nachgewiesene Zusammenhang zwischen ausreichender Pflegepersonalausstattung und Versorgungsqualität zunehmend relativiert. Das ist fachlich falsch und gefährlich: Unterbesetzung führt zu mehr Komplikationen, längeren Verweildauern und vermeidbaren Todesfällen – und erhöht zugleich die Belastung der Beschäftigten.“
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