Aktionsmonat: BFV blickt auf Zusammenhang von körperlichen Symptomen und seelischer Belastung

Mental Health Awareness Month: Frauenärzte betonen Bedeutung der mentalen Gesundheit

Frauenärztinnen und Frauenärzte erleben in vielen Lebensphasen ihrer Patientinnen, wie eng körperliche und seelische Gesundheit zusammenhängen. Der Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e.V. (BVF) nimmt den Mental Health Awareness Month im Mai deshalb zum Anlass, die Bedeutung der mentalen Gesundheit auch in der gynäkologischen Versorgung hervorzuheben. Der Aktionsmonat hat seinen Ursprung in den USA und wurde dort bereits 1949 etabliert. (1) Mentale Gesundheit ist aus Sicht des BVF kein Nebenaspekt, sondern ein zentraler Bestandteil der Frauengesundheit.

„Frauenheilkunde war immer mehr als die Behandlung einzelner Beschwerden oder Organe. Frauenärztinnen und Frauenärzte begleiten Patientinnen oft über viele Jahre und erleben dabei sehr unmittelbar, wie eng körperliche Symptome, hormonelle Veränderungen, belastende Lebenssituationen und seelische Gesundheit miteinander verwoben sein können. Gerade deshalb ist die psychosomatische Grundversorgung in der fachärztlichen Weiterbildung verankert“, sagt Dr. Cornelia Hösemann, 3. Vorsitzende des BVF und niedergelassene Frauenärztin in Großpösna. In der Muster-Weiterbildungsordnung ist für Frauenheilkunde und Geburtshilfe eine 80-stündige Kurs-Weiterbildung in psychosomatischer Grundversorgung vorgesehen. Die gynäkologische Versorgung kann dazu beitragen, Zusammenhänge früh zu erkennen, sensible Gespräche zu ermöglichen und Patientinnen in enger Zusammenarbeit mit hausärztlicher, psychotherapeutischer und weiterer fachärztlicher Versorgung passgenau zu begleiten.


Weitere Information:

https://www.verbaende.com/news/pressemitteilung/bvf-zum-mental-health-awareness-month-mentale-gesundheit-ist-zentraler-bestandteil-der-frauengesundheit-in-allen-lebensphasen-172207/

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