Forschungsprojekt „RadiW“ startet mit kostenlosem Weiterbildungs- und Umsetzungsprogramm für Kommunen. (Lasten)räder werden in der Erprobungsphase gestellt. Ziel ist die Erarbeitung eines individuellen kommunalen Nutzungsprofils, das zur jeweiligen Ausgangslage passt und dauerhaft wirksam ist. Wie kann der Wirtschaftsverkehr in Kommunen effizienter, sicherer und nachhaltiger gestaltet werden? Darum geht es im Forschungsprojekt „Das Rad im Wirtschaftsverkehr: Vom Konzept zur Anwendung – wissenschaftlich fundiert, praxisnah umgesetzt“ (RadiW). Das Projekt unterstützt Kommunen dabei, das Fahrrad systematisch im Wirtschaftsverkehr einzusetzen – vom kommunalen Eigenbetrieb bis hin zu besseren Rahmenbedingungen für Unternehmen und Dienstleister vor Ort.
Für die Praxisphase werden Kommunen gesucht, die ab Sommer 2026 an einem kostenlosen, zwölfmonatigen Weiterbildungs- und Umsetzungsprogramm teilnehmen möchten. Das Programm verbindet Fachwissen, Austausch und praktische Erprobung: Kommunen entwickeln ein eigenes Anwendungsprojekt, erhalten eine enge Begleitung durch Fachleute und Mentorkommunen und testen anschließend den Einsatz neuer Transportoptionen im Alltag. Das Programm ist kompakt und auf kommunale Arbeitsrealitäten zugeschnitten. Es umfasst Präsenztermine, Online- und Selbstlernformate, Austausch mit Mentorkommunen sowie eine bis zu sechsmonatige Erprobungsphase mit Lastenrädern in der eigenen Kommune.
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