Maßnahmen wie die Aktivierung von Notfallplänen oder Begrünung von Stadtflächen

Gesundheitliche Schäden verringern: VDI gibt Empfehlungen für Hitzeaktionspläne für Kommunen

Deutschland erlebt derzeit die bislang intensivste Hitzewelle des Jahres. In vielen Regionen steigen die Temperaturen bereits auf deutlich über 35 Grad, zum Wochenende werden örtlich sogar Spitzenwerte nahe der 40-Grad-Marke erwartet. Hitzewellen stellen eine wachsende Gesundheitsgefahr dar und können ohne ausreichende Maßnahmen besonders für ältere Menschen, Kleinkinder und chronisch Erkrankte lebensbedrohlich werden. Der VDI liefert Kommunen konkrete Empfehlungen für die Aufstellung und Umsetzung von Hitzeaktionsplänen.

Hitzeaktionspläne stellen ein systematisches Vorgehen dar, um gesundheitliche Schäden bei besonders betroffenen Bevölkerungsgruppen zu verringern. Sie beinhalten kurzfristige Maßnahmen wie die Aktivierung von Notfallplänen bei Hitzewarnungen, mittel- und langfristige Anpassungen wie die Begrünung von Städten sowie die gezielte Aufklärung der Bevölkerung. Der VDI empfiehlt Kommunen sowohl kurz- als auch langfristige Maßnahmen zur Hitzereduktion. Um kurzfristige Anpassungen zu treffen, bietet sich eine Minderung der Hitzebelastung in Innenräumen an. Lüften, außenliegende Verschattung oder automatisierte Systeme greifen an dieser Stelle. Langfristig sollten sich Kommunen bei der Stadtentwicklung an bestehenden Normen, Standards und Regelwerken orientieren.


Weitere Information:

https://www.verbaende.com/news/pressemitteilung/vdi-gibt-kommunen-praxisnahe-empfehlungen-fuer-hitzeaktionsplaene-173137/

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