Die Apothekerschaft kündigt weitere bundesweite Protestmaßnahmen an, um für eine Honorarerhöhung zu kämpfen. Die Mitgliederversammlung der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hat für zentrale Kundgebungen am 23. März den Weg frei gemacht. Zudem werden sich viele Apothekenteams im ganzen Bundesgebiet an den Protesten beteiligen, indem sie ihre Apotheken an diesem Tag schließen. ABDA-Präsident Thomas Preis dazu: „Wir wehren uns dagegen, dass die Apotheken kaputtgespart werden. Unsere Kosten sind in den letzten 13 Jahren um 65 Prozent gestiegen – die Vergütung hingegen stagniert. Deswegen mussten seit 2013 fast 20 Prozent der Apotheken schließen. Und ein Ende der Schließungswelle ist nicht absehbar.“
Neben den Protestmaßnahmen hat die ABDA-Mitgliederversammlung auch eine Resolution verabschiedet, in der das höchste Beschlussgremium der Apothekerschaft die Bundesregierung und die Regierungsfraktionen auffordert, die Apotheken unverzüglich wirtschaftlich zu stärken. In der ABDA-Resolution warnt die Apothekerschaft auch vor aktuellen systemgefährdenden Plänen der Bundesregierung bei der Arzneimittelversorgung.
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