Rund 70 Teilnehmer aus Qualitätsmanagement, Lebensmittelrecht und Produktentwicklung trafen sich am 3. Dezember 2025 zum 16. dti-Qualitätsforum unter dem Motto „Produktentwicklung, Sensorik und Recht im Dialog mit dem Qualitätsmanagement“ in Dortmund. Im Fokus standen aktuelle Themen wie der neue EU-Rechtsrahmen für Neue Genomische Techniken, Praxistipps für die Lebensmittelsicherheitskultur, Sensorik als Erfolgsfaktor in der Produktentwicklung und KI-gestützte Qualitäts- und Reklamationsprozesse.
Die Live-Zuschaltung von Klaus Berend, Director for Food Safety, Sustainability and Innovation in der Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (GD SANTE) aus Brüssel gab Einblicke in die komplexen und oft langwierigen Entscheidungsprozesse im „Maschinenraum“ der EU. Andrea Dreusch, CPM Unternehmensberatung, und Natália Fava, Bofrost, gaben gemeinsam inspirierende Einblicke in die Umsetzung einer „Lebensmittelsicherheitskultur“ in Unternehmen. Natália Fava zeigte praxisnah, wie Lebensmittelsicherheitskultur im unternehmerischen Alltag bei Bofrost verankert wird. Christian Krupitzer, Universität Hohenheim, stellte das Konzept der so genannten „digitale Zwillinge“ vor – virtuelle Abbilder physischer Produktionsprozesse, die in Echtzeit Daten aus der realen Welt nutzen. Jonathan Becker, Peter König-Slickers und Matthias Zinram von Modus Consult zeigten mit dem KI-Bot „Frosty“, wie modernes Reklamationsmanagement durch den Einsatz von KI weitgehend automatisiert und deutlich effizienter gestaltet werden könnten.
Weitere Information:
https://www.verbaende.com/news/pressemitteilung/von-sensorik-bis-ki-dti-qualitaetsforum-2025-170348/



