bad e.V. zu den Ergebnissen des GKV-Modellprogramms zur Weiterentwicklung der Personalbemessung

Individuelle Personalkonzepte verbessern die Qualität der Pflege und das Betriebsklima

Der GKV-Spitzenverband hat das Modellprogramm zur Weiterentwicklung der Personalbemessung in vollstationären Pflegeeinrichtungen beendet. Ergebnis: Starre Vorgaben verbessern weder die Versorgungsqualität noch die Mitarbeiterzufriedenheit. Vielmehr fördern einrichtungsbezogene, individuelle Personalkonzepte die Qualität der Pflege und verbessern gleichsam das Betriebsklima. Aus diesem Grund begrüßt der bad e.V. auch die Entscheidung des Gesetzgebers, die Regelungen nach § 113c SGB XI zu flexibilisieren.

Andreas Kern, Bundesvorsitzender des bad e.V. und Inhaber einer stationären Einrichtung fühlt sich bestätigt: „Das Modellprojekt zu § 113c SGB XI zeigt uns, dass wir uns abwenden müssen von starren Personalvorgaben. Vielmehr sind wir angehalten, im Rahmen der rechtlichen Vorgaben, individuelle Personalkonzepte zu entwickeln, die sich an realer Qualifikation und Kompetenz der Mitarbeitenden orientieren. Dadurch werden Aufgaben und Kompetenzanforderungen in stationären Pflegeeinrichtungen deutlich besser abgebildet als durch starre Quoten.“


Weitere Information:

https://www.verbaende.com/news/pressemitteilung/die-menge-macht-es-nicht-auf-den-richtigen-personalmix-kommt-es-an-170649/

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