Das Bundesgesundheitsministerium erwartet für das kommende Jahr ein Defizit in der sozialen Pflegeversicherung von sechs Milliarden Euro. Mit einem Sofortprogramm auf drei Säulen zeigt der PKV-Verband den Weg zu einer zukunftssicheren Finanzierung der Pflegeversicherung, ohne die Beitragszahler weiter zu belasten. Um die Beitragssätze zu stabilisieren, dürfen die Ausgaben der Pflegeversicherung künftig nicht schneller wachsen als die Einnahmen. Als größter Kostentreiber müssen die Zuschläge zu den Eigenanteilen in Pflegeheimen reduziert werden.
Um die Leistungsfähigkeit des Systems langfristig zu sichern, muss die Pflegeversicherung ihre Leistungen stärker auf diejenigen konzentrieren, die sie wirklich benötigen. Dafür muss das Begutachtungsinstrument neu gewichtet und an den ursprünglichen Expertenempfehlungen ausgerichtet werden. Prävention ist der entscheidende Hebel, um Pflegebedürftigkeit hinauszuzögern oder gar zu verhindern und somit das Versorgungssystem zu entlasten. Das PKV-Sofortprogramm sieht vor, Gesundheitsförderung und Prävention fest in die Leistungen der Pflegeversicherung zu verankern.
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