Verbands-Presseticker
(Köln) - Seit knapp einer Woche gilt die neue Regelung auf dem Kraftstoffmarkt: Tankstellen dürfen ihre Preise nur noch einmal täglich anheben, Preissenkungen bleiben weiterhin jederzeit möglich. Die Maßnahme soll die Preisbildung transparenter machen und kurzfristige Preissprünge begrenzen. Für Verbraucher ist eine spürbare Entlastung bislang jedoch nicht erkennbar.
(München) - Der Energiepreisindex der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ist im Januar 2026 wieder gestiegen. Gegenüber Dezember 2025 legte er um 1,5 Prozent auf 108,4 Punkte zu.
(Berlin) - US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag Zölle von bis zu 100 Prozent auf bestimmte patentgeschützte Medikamente angekündigt. Ziel ist, die Abhängigkeit von ausländischer Produktion zu reduzieren, die Preise für Medikamente in den USA zu senken und gleichzeitig Investitionen sowie Wertschöpfung in das eigene Land zu verlagern.
(Berlin) - Angesichts der anhaltend angespannten Lage auf den Wohnungsmärkten in Deutschland sieht der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW im Referentenentwurf zur BauGB-Novelle zwar wichtige Ansätze, aber noch keinen entscheidenden Durchbruch für schnelleres und bezahlbares Bauen.
(Hamburg) - Der Hamburger Denkmalschutz hat Vorgaben für die Fassaden von Altbauten aus dem 20. Jahrhundert formuliert. Demnach sei „ein breites überliefertes Farbspiel von mittleren bis hellen Grau-, Braun- und Ockertönen“ nötig. Die ab den 1980er Jahren aufgekommenen weißen oder teilweise mit Farbflächen abgesetzten Gestaltungen würden dem Ursprung widersprechen. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der Altonaer CDU-Wahlkreisabgeordneten Antonia Goldner hervor.
(Berlin) - Die Bundesregierung plant, die Luftverkehrssteuer ab Juli 2026 zu senken, um die Branche von hohen Ölpreisen zu entlasten. Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) kritisiert dies als ökologisch und sozial ungerecht und warnt, dass die Maßnahme vor allem Vielfliegern und Unternehmen zugutekommt, während Geringverdiener die Kosten tragen.
(Berlin) - Die deutsche Pharmaindustrie warnt vor den Folgen eines andauernden Iran-Kriegs für die Arzneimittelversorgung: Durch die drohende Knappheit von Helium und anderen petrochemischen Ausgangsstoffen geraten zentrale Analyse- und Produktionsprozesse unter Druck, die quer durch die Herstellung von Tabletten, Infusionen und modernen Biologika benötigt werden.
(Berlin) - Die EU-Kommission hat einen Vorschlag zur Aussetzung der Löschung von Zertifikaten aus der Marktstabilitätsreserve vorgelegt. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Der ETS 1 ist das zentrale Instrument der europäischen Klimapolitik. Der BDEW begrüßt daher den für Sommer 2026 angekündigten Reformprozess ausdrücklich und unterstützt das Ziel der Europäischen Kommission, Carbon Leakage zu verhindern und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in Europa zu stärken.
(Berlin) - Cyberkriminelle manipulieren Suchergebnisse, um Internetnutzerinnen und -nutzer zu täuschen. Diese Methode wird als SEO-Poisoning (Search Engine Optimization Poisoning) bezeichnet und zählt zu den wachsenden Bedrohungen im Internet. Dabei missbrauchen Angreifer Techniken der Suchmaschinenoptimierung, um schädliche oder gefälschte Webseiten möglichst weit oben in den Suchergebnissen zu platzieren.
(Berlin) - Viele namhafte US-Kanzleien wurden im vergangenen Jahr Ziel von Executive Orders der US-Administration, die ihre Arbeit einschränkten und ihre Unabhängigkeit bedrohten. Einige von ihnen schlossen daraufhin „Deals“ mit der Trump-Regierung – vier Kanzleien zogen gegen die Verfügungen vor Gericht. Der Deutsche Anwaltverein (DAV) verurteilt die Schikane gegen die Anwaltskanzleien durch die US-Regierung. In einem gemeinschaftlichen Amicus-Curiae-Brief mit anderen europäischen Anwaltsorganisationen, die insgesamt mehr als eine Million Anwältinnen und Anwälte vertreten, stellt sich der DAV an die Seite der Kanzleien WilmerHale, Perkins Coie, Susman Godfrey und Jenner & Block.







