Verbands-Presseticker
(Berlin) - Die bekannt gewordenen Änderungsanträge zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz verschärfen die Belastungen für die pharmazeutische Industrie erheblich. Zusätzliche Eingriffe bei Erstattung und Preisbildung schwächen die Wettbewerbsfähigkeit des Pharmastandorts Deutschland weiter. Aus Sicht des vfa sendet das Gesetz damit ein Signal, das Investitionen in Forschung, Entwicklung und Produktion erschwert.
(Berlin) - Küssen macht glücklich. Es setzt Endorphine frei, baut Stress ab und gehört zu den unbeschwerten Momenten im Alltag. Hier kommen sich nicht nur Menschen näher. Auch Millionen Mikroorganismen werden dabei ausgetauscht ‒ meist unbemerkt und völlig unproblematisch. Gepflegte Zähne und frischer Atem gehören ganz selbstverständlich dazu. Genau dafür sorgen Zahnärztinnen und Zahnärzte jeden Tag. Anlässlich des Tags des Kusses am 6. Juli erinnert der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) daran, dass Mundgesundheit weit mehr bedeutet als ein schönes Lächeln.
(Berlin) - Das metastasierte Pankreaskarzinom gehört zu den prognostisch ungünstigsten Krebserkrankungen. Therapeutische Fortschritte konnten in den letzten Jahren überwiegend in frühen Krankheitsstadien erzielt werden, während die Behandlung fortgeschrittener Verläufe nach wie vor eine große klinische Herausforderung darstellt. Nun vorliegende Daten einer großen internationalen Studie mit einem neuen Medikament wecken große Erwartungen.
(Berlin) - Trotz Rekordschulden und Sondervermögen hat die Bundesregierung im Haushaltsentwurf für das kommende Jahr 1,3 Milliarden Euro bei den Investitionen in die Schieneninfrastruktur gekürzt. Damit riskiere die Bundesregierung den Erfolg der Korridorsanierungen, kritisierte die Allianz pro Schiene. Als positiv bewertet das Verkehrsbündnis, dass eine halbe Milliarde Euro mehr für den Aus- und Neubau des Schienennetzes vorgesehen sei.
(Bremen) - Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverband Deutschland (HDE), der Spitzenorganisation des deutschen Einzelhandels, Stefan Genth, hat sich gegenüber der BILD-Zeitung für allgemeine Sonntagsöffnungen des Einzelhandels ausgesprochen. Er hat damit den grundgesetzlich geschützten Sonntagsschutz in Frage gestellt und dies damit begründet, dass Einkaufen auch ein Freizeiterlebnis sei.
(Berlin) - Mit den Änderungsanträgen der Regierungsfraktionen geht das Verfahren zum GKV-Spargesetz in seine entscheidende Phase. Die Abstimmung im Bundestag ist für den 10. Juli vorgesehen. Von der "Stärkung" der Pharmaindustrie wie es die Bundesregierung noch im November angekündigt hatte, kann keine Rede sein, im Gegenteil. Aus Sicht von Pharma Deutschland nimmt die Bundesregierung mit dem Gesetz statt angekündigter Nachbesserungen erhebliche zusätzliche Schäden für den Pharmastandort Deutschland in Kauf, ohne die Gesundheitsfinanzierung und -versorgung strukturell verbessert zu haben.
(Ulm) - Politisch motivierte Beschränkungen sind der eigentliche Grund für Wartezeiten auf Termine beim Facharzt. Die Begrenzung von Fallzahlen pro Quartal, die Budgetierung von Ausgaben für Behandlungen sowie eingeschränkte Genehmigungen für Praxisniederlassungen verhindern, dass Fachärzte mehr Termine anbieten können. An diesen Einschränkungen ändern Termingarantien überhaupt nichts.
(Köln) - Der Verwaltungsrat der International Finance Corporation (IFC), Privatsektor-Tochter der Weltbankgruppe, hat sich gegen seine eigene unabhängige Aufsichtsstelle, den Compliance Advisor Ombudsman (CAO), gestellt und ermöglicht so der IFC, Verantwortung für die von ihr mitfinanzierte Mikrofinanz-Schuldenkrise in Kambodscha abzuwehren.
(Berlin/Bonn) - Die Spitzenverbände der deutschen Getränkewirtschaft protestieren gegen konkrete aktuelle Pläne der Koalition, die Einführung einer Zuckersteuer auf Getränke bereits auf den 1. Januar 2027 vorzuziehen. Diese Option sieht ein aktueller Änderungsentwurf der Koalition zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz vor, das Ende dieser Woche vom Bundestag verabschiedet werden soll.
(Berlin) - Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) fordert Regierungsfraktionen und Bundesregierung auf, den Änderungsantrag zum GKV-Spargesetz zu Neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (NUB) im Krankenhaus mit Medizintechnologien zurückzuziehen.









